USA Reise 2007
Claudia und Chris in Amerika unterwegs

Born to be wild…

September 6th, 2007 by claudia

…genau dieser Song wurde heute im Radio gespielt, als wir unsere ersten Meilen am Highway Number 1, entlang des Meers, gefahren sind (wie im Film, nur dass dort der Song zu Ende gespielt worden wäre, was wir aufgrund des schlechten Empfanges nicht mehr erlebt haben). Hier zwei unserer Schnappschüsse:

hwy1

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War wirklich eine schöne Fahrt. Vor allem, weil man dort ohne Probleme Seeelefanten und Robben beim Plantschen beobachten kann. Und kleine aufdringliche (aber voll süße) Hörnchen posieren in der Sonne.

Am Nachmittag haben wir uns dann das Hearst-Castle vorgenommen. Das ist eine Art Schloss, dass ein reicher, amerikanischer Zeitungsverleger auf Basis von Einflüssen aus Italien und Spanien bauen ließ. Einem kultursensiblen Europäer mag dieses dekadente Mischmasch an Baustilen ein bisschen ungut aufstoßen, aber den Amerikanern (und der japanischen Reisegruppe, die mit uns die Tour gemacht hat) gefällts anscheinend. Für Interessierte: um ca. 800 Dollar pro Person, kann man dort sogar sein Weihnachts-Dinner einnehmen. Von Prinz Charming am Ticketschalter haben wir zwar kein Foto (sorry, Mädls), aber dafür vom Schloss:

hearst castle

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Die Welt ist ein Dorf!

September 5th, 2007 by claudia

Als erstes haben wir heute das Mekka aller IT-Heinzis (Claudia zu Chris: “Darf i den Ausdruck verwenden?”, Chris: “Na darfst net, sog i Müllmafia, wenn i eich man?”) nämlich den Apple Campus in Cupertino (Nähe Silicon Valley) besucht. Obwohl es glaub ich nicht ganz legal war (jedenfalls den aufgestellten Schildern zu Folge), sind wir da einfach hingefahren, um ein paar Fotos zu schießen und zu filmen. Wer A sagt, muss auch B sagen und deshalb trauen wir uns auch unser dokumentiertes Fehlverhalten zu veröffentlichen. Das geplante Kaffee-Trinken mit Steve Jobs (Apple-Chef) fiel leider ins Wasser, weil ihm ein Meeting dazwischen gekommen ist. Mach dir nichts draus, Steve, dafür haben wir natürlich Verständnis, vielleicht beim nächsten Mal ;-).

chris apple campus

Danach gings nach Gilroy zu einem Outlet-Store mit ca. 145 Geschäften. Und was haben wir dort gemacht? Shoppen, shoppen und shoppen natürlich. Als kleines Detail am Rande wäre zu erwähnen, dass wir bei Applebee’s zu Mittag gegessen haben und die haben dort neben der “normalen” Speisekarte, eine eigene Speisekarte mit Weight Watchers Gerichten, bei denen bereits die ausgerechneten Points danebenstehen (falls das jemandem was sagt).

Am Nachmittag haben wir uns, wie am Vortag verabredet, mit Bettina und Gerald (Arbeitskollegen von Chris) inkl. Kinder beim Monterey-Aquarium getroffen und gemeinsam einen wunderschönen Nachmittag verbracht.

jellyfish

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Blogspecial: Autofahren in Kalifornien

September 5th, 2007 by claudia

Da es Chris ein besonders Anliegen ist, euch über Sitten und Gebräuche beim Kalifornischen Autofahren zu informieren, werde ich (schon wieder ich! pity party!) euch unsere aufregendsten Erlebnisse zusammenfassen. Eingefleischte Amerika-Experten können diesen Eintrag also ruhig überspringen.

Die erste Frage, die sich uns gestellt hat war, wer hat hier auf einer gleichrangigen Kreuzung Vorfahrt, wenn es anscheinend keine Rechtsregel gibt? Unsere Vorgehensweise: bis zum Stoppschild fahren, stehenbleiben, mal schauen, mit den anderen Verkehrsteilnehmern Blickkontakt aufnehmen und sich ausmachen, wer als nächstes fährt. Wie funktioniert das ganze wirklich? Mittlerweile haben wir (Checker!!!) das ja rausgefunden: wer als erstes bei der Kreuzung stehen bleibt, darf auch als erster wieder weiterfahren. Ist zwar etwas mühsam und klingt komisch – is aber so (ja nicht zu viel Mitdenken beim Autofahren und wo links und rechts ist muss man dafür auch nicht wissen).
Nächste Frage: Chris: “Warum hupen die hinter mir, es is doch eh rot!”, Claudia (Oberchecker, weil vorher die “Gebrauchsanweisung für Amerika” von Paul Watzlawick gelesen (für was es nicht alles schon eine Gebrauchsanweisung gibt) – aber trotzdem sehr empfehlenswert, weil äußerst unterhaltsam, auch wenn man nicht in die USA fährt): “Weil du nach rechts obbieagst und do darfst bei rot foan”. Somit hätten wir uns diese Frage letztlich selber beantwortet.

Frage 3: Was ist ein Carpool? Schwierige Frage, oder? Aber ich verrats euch natürlich… Das ist die Spur am Highway ganz links, die man in der Zeit von 5 bis 9 in der Früh und zwischen 3 und 7 am Nachmittag/Abend nur benutzen darf, wenn man zumindest zu zweit im Auto sitzt. Ganz gscheite Erfindung! Findet aber leider wenig Anklang, weil ja jeder lieber alleine durch die Gegend fährt. Aber: gut für uns (hehehe). Andere Theorie wäre noch, neben links und rechts zu unterscheiden, muss man auch nicht zählen können (aber lassen wir das).

Frage 4 (unsere Lieblingsfrage): Wie funktioniert das Reißverschlussprinzip in Amerika? Ganz anders als bei uns! Situation: wir fahren auf einer zweispurigen Straße und die Straße verengt sich auf eine Spur. Als erstes Hirn abschalten! Dann dem Ampelsignal folgen (welches Ampelsignal, müsst ihr euch jetzt fragen, haben wir uns nämlich auch gefragt). Natürlich dem Ampelsignal, das für jede Spur extra abwechselnd auf grün und rot schaltet, damit sich die Autos abwechselnd auf die neue Einzelspur einordnen können. Einfach irre!

Zusammenfassend lässt sich somit sagen: Kein Wunder, dass die schon mit 16 den Führerschein machen dürfen (denn das Auto zu lenken ist Dank Automatik auch keine Kunst) und, wenn einmal etwas nicht so läuft, wie oben beschrieben, dann kann man davon ausgehen, dass es Hinweisschilder gibt, wo alles genau (sehr genau) draufsteht. Womit wir auch geklärt hätten, dass man zumindest Lesen können muss, um ein Auto einigermaßen lenken zu können.

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Today, featuring the PEANUTS

September 4th, 2007 by claudia

Eigentlich wären ja heute die Muir-Woods-Bäume auf dem Programm gestanden, aber ich hab mich durchgesetzt (sorry, Bäume, aber nachdem ihr tw. schon über 800 Jahre auf diesem Planeten seid, werdet ihr es auch ohne uns noch a Zeitl aushalten) und wir sind zum Peanuts-Museum und Research Center nach Santa Rosa gefahren. Das ist ein wunderbarer Ort an dem vorzugsweise Erwachsene (!) mit einem Dauergrinser durch die Gegend rennen und das Lebenswerk von Charles M. Schulz bewundern. Wir haben uns dieser besonderen Spezies angeschlossen, unser schönstes Lächeln aufgesetzt und dann ist das dabei herausgekommen:

claudia peanut

chris - peanut

Nach dem Museumsbesuch sind wir dann nach Berkeley zur University of California gefahren, um uns den Campus anzusehen. Viel los war dort zwar nicht, aber einen kleinen Spaziergang war es auf alle Fälle wert.

Was ist sonst noch aufregendes passiert? Ich habe es heute zum ersten Mal geschafft mein Essen beim Kingsi fehlerfrei zu bestellen (Chris: “Du muaßt MEAL sogn, und net MENUE, des versteht do kana”). Ja was soll ich machen, die Macht der Gewohnheit eben. Sage daheim auch noch immer Juniortüte und bekomme mein Happy Meal – also wozu der Stress? Und wir sind beim Kingsi auch noch mit dem hier sehr verbreiteten (und anscheinend beliebten ?!) RootBeer in Kontakt gekommen. Eine sehr aufschlussreiche Erfahrung (beim Perfekten Dinner würden die jetzt sagen: interessant). Hat geschmeckt wie Blendi-Zahnpaste mit Erdbeergeschmack (falls sich an die noch jemand von euch erinnern kann) vermischt mit Abwaschwasser und a bissal Kohlensäure dazu (keine Ahnung was da noch drin ist und die schwarze Farbe ausmacht).

Und zum Abschluss noch ein Lob an unser Navi, ohne das wir hier ziemlich aufgeschmissen wären (Chris: “Des Navi, des brauchst anfoch”)

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Pimp up my car and 49-Mile-Scenic-Drive

September 3rd, 2007 by claudia

Obwohl heute Sonntag ist, hat sich bei uns einiges getan.

Zum einen haben wir unser Auto abgeholt mit dem wir von San Francisco innerhalb der nächsten 2 Wochen nach Los Angeles fahren werden. Wie sich heraus gestellt hat, ist hier “Autoabholen” schwieriger als mit dem Auto zu fahren. Hertz hat fast zwei Stunden gebraucht, um das Auto an uns zu übergeben. Eigentlich hätten wir uns ja gerne beschwert, aber da die Dame am Schalter bereits nach persönlicher Lebenskrise ausgesehen hat, haben wir es gelassen. Unsere (bzw. im Speziellen Christians) Geduld wurde letzten Endes belohnt. Geile Karre, oder? Für die Autoliebhaber: Chevy HHR, BJ 2006, 140 PS, ca. 13.000 Meilen drauf.

hhr

Dann ging es endlich los mit dem 49-Mile-Scenic-Drive, einer beschilderten Rundfahrt zu den schönsten Plätzen San Franciscos. Gestartet sind wir in Chinatown, dann über die Fisherman’s Wharf weiter bis zur Golden Gate Bridge. Über den Great Highway gings dann am Cliff House vorbei weiter bis zu den Twin Peaks. Danach schnurstracks zurück zur Golden Gate Bridge, die wir dann mit dem Auto überquert haben, um zu unserem Motel, das kurz nach Sausalito liegt, zu kommen.

Wie ihr an den folgenden Fotos sehen könnt, war der heutige Tag der reinste Balsam für die Augen.

golden gate

twin peaks

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Cable Car-fahren für Fortgeschrittene

September 3rd, 2007 by claudia

San Francisco, Stadt der Cable Cars! Aber wie schafft man es eigentlich mit diesen Dingern zu fahren. Hier ein paar Tipps:

  • Zuerst ein Ticket kaufen (wenn man das nicht schafft, so wie wir gestern, da der Ticket-Schalter aus unerfindlichen Gründen geschlossen hatte, zu Fuß gehen)
  • Dann in das Cable Car einsteigen (falls man überhaupt aufgrund des großen Andranges bis zum Car kommt. Wir haben das gestern nicht geschafft und sind somit auf dem Rückweg noch immer zu Fuß unterwegs gewesen)
  • Fertig! Festhalten und Fahrt genießen!

Soviel zur Theorie. Und hier nun, wie es wirklich funktioniert:

  • Früh aufstehen und Ticket kaufen! (Danke, Chris! Bist ein Schatz!)
  • Nicht in der offiziellen Schlange zum Cable Car anstellen (wie alle anderen Touristen – ich weiß, wir sind ja soo super, danke!), sondern sich ein Stück weit von der Station an einer Kreuzung platzieren, warten bis das Car kommt, auf eine rote Ampel hoffen (hat glücklicherweise funktioniert) und schon sitzt man drinnen. Böse, ich weiß, aber clever, denn sonst würden wir noch immer in der Schlange stehen, oder wir müssten wieder zu Fuß losziehen.

cable car

Nachdem der heutige Tag sehr ruhig verlaufen ist, könnten wir uns auch noch über das Wetter unterhalten. Also, hier ist es windig, sehr windig sogar und der Wind bringt auch eine gewisse Kälte mit sich. Ich glaube, das folgende “Hair-Crime-Foto” sagt alles (trotz Sonnenschein läuft nichts ohne lange Hose und Jacke).

hair crime

Zu Mittag sind wir dann, wie geplant, zum Chef und der hatte natürlich geschlossen. Schock! Sperrt heute, da Samstag, erst am Abend auf. Am Nachmittag waren wir dann noch im Cartoon-Museum. Dort waren sehr viele kritische Beiträge zur amerikanischen Politik zu sehen. Sehr interessant, überhaupt wenn man bedenkt, dass ein Großteil an kritischen Cartoons von der Kleinen Zeitung aus Graz und vom Standard kamen. Ja diese Österreicher, müssen halt immer ungut auffallen ;-) (wenn es nach den Cartoons geht, dicht gefolgt von den Holländern). Es geht doch nichts über Meinungsfreiheit, die auch genutzt wird.

Und zum Abschluss noch ein Wort zu unserem gestrigen Abendprogramm. Wir waren im Kino und haben und “War” angesehen. Mit Jet Li und Jason Stratham. Gute Story und sehr spannend, aber etwas zu viel Blut für meinen Geschmack. Und ich hab immer noch das Knochenbrech-Geräusch im Ohr.

Und dann noch ganz zum Schluss: Wir haben es doch nicht mehr bis zum Chef geschafft. Nach einer kleinen Odyssee, wir wollten eigentlich zum Mäci, der aber dann schon geschlossen hatte, wären wird zwar schon fast dort gewesen (beim Chef), aber wir hatten dann doch nicht einen so großen Hunger und sind dann wieder zurück in die Nähe unseres Hotels und dann zum Carl’s Jr. – Alles klar?

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Wir und da Chef!!!

September 1st, 2007 by claudia

Heute ist der Tag, auf den wir uns seit drei Jahren freuen: Chef Tag. Das heißt soviel wie, wir waren bei Chef Jia in Chinatown essen und was das Beste ist, wir konnten Fotos mit dem Chef persönlich machen. WAHNSINN!!! Und wo wir morgen essen, wäre damit auch geklärt ;-)

chef jia

claudia and chef jia

Nach dem Essen sind wir (wieder mal zu Fuß) durch Chinatown zum Coit-Tower und dann zum Pier 39 und Fisherman’s Wharf.

chinatown

pier

Den Rest des Nachmittages haben wir dann mit shoppen in der Niketown verbracht (Chris: Ma, ich brauch a neix Kappl. Do werd i sunst mit meim Yankee-Kappl wieder aungmotzt).

Und bereits nach nur einem Tag in San Francisco (inkl. der 5 Tage, die wir vor drei Jahren da waren), bleiben wir dabei: San Francisco ist für uns einfach die beste Stadt!

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At Slim’s

August 31st, 2007 by claudia

Hallo liebe Leute an den Geräten zu Hause!

Die Ereignisse überschlagen sich ja förmlich. Gestern noch im Yankee-Stadium in New York, heute Abend bereits im Slim’s in San Francisco, um ein Live-Konzert der Saw Doctors, einer irischen Band, zu sehen. Echt geile Muke! Mal reinhören? (in der Qualität mussten wir Abstriche machen, leider nur die Foto-Kamera mitgehabt).

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.



Ansonsten wünsche wir Tina (auch bekannt unter “die Klane” oder “das kleine Hündchen”) für Samstag alles Gute! Wir denken an dich!Weitere tierische Grüße gehen noch an Niki, Leo und den Kota (jo, der haßt wirklich so)

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How to make friends in New York?

August 31st, 2007 by claudia

…pretty simple!

Just wear a Yankee-shirt and cap and stand on the wrong subway-track to the stadium. Then if you are lucky (we were) two very nice Yankee-fans named Gail an Lou will help you to find the right way. Even more (what we never expected) they took us to their favourite bar, called Stan’s Bar, in front of the stadium and showed us the “Yankee way of life”.

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Gail and Lou, we were so happy that we met you and so we dedicate today’s blog-entry to you (and to our friends and family-members at home that’s why it is in English at last – next one in German again, I promise). Thank’s a lot! You made this day and our first Yankee-game ever so special. We will never forget! And by the way – the hot dogs were gorgeous!

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What else happened? The game of course! Who won? The Yankees, who else? 4 to 3 vs. the Red Sox. The game was very exciting and you could really feel “the greatest rivalry in sports ever”. And so it was no wonder that some of the Sox-fans in our box were kicked out of the stadium by police.

And furthermore, celebrity alarm again: Kevin Bacon and Paul McCartney joined the game as well (we took pictures!!!)

And finally, especially for you Lou, enjoy :-) :

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Game Day

August 31st, 2007 by claudia

Heute ist der letzte ganze Tag in New York, da es ja morgen weiter nach San Francisco geht. Das Highlight des heutigen Tages ist das Baseballspiel Yankees gegen Red Sox und die Vorzeichen für einen Yankees Sieg stehen nicht schlecht. Gestern haben sie im ersten Spiel die Red Sox schon mal 3:5 vom Feld geschossen (inklusive Homer von Derek Jeter *g*, falls das jemandem was sagt).

Da das Spiel aber erst heute am Abend stattfindet, werden wir euch den Bericht nachliefern. Dafür möchten wir euch noch einige “New York-Impressionen” nicht vorenthalten. Enjoy!

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