USA Reise 2011

Claudia und Chris in Amerika unterwegs – Part V

Over and Out

by kerthi

Wir sind wieder gut zu Hause angekommen. Wie versprochen hier noch ein allerletzter Post, wie immer mit einigen Statistiken und Rankings zu unserer Reise.

  • zurückgelegte Distanzen: ca 22900 km Flugzeug, ca 2900 km Auto
  • Anzahl Flüge: 6
  • eingecheckte Hotels: 11
  • gegessene Burger: 11; 0,52 pro Tag (Chris) / 7; 0,33 pro Tag (Claudia) Anmerkung: Hot Dogs, Sandwiches und sonstiges Fast Food wurde wie immer nicht mitgerechnet!
  • besuchte Hard Rock Cafes: 6 (Seattle, Vegas Strip, Vegas Hard Rock Hotel, Dallas, San Antonio, Houston)
  • gekaufte Souvenir Pins: 10 (Hard Rock) / unzählige andere
  • gekaufte Souvenir Magnete: 8
  • gekaufte iPads: 2
  • besuchte Souvenir Shops: diesmal gar nicht sooo viele *g*
  • gesehene Kinofilme: 2
  • besuchte Museen: 12
  • Achterbahnfahrten: 4
  • bestes Essen:  BBQ Wings im Laurelwood bzw. Rib Eye Steak mit Kartoffelpüree, Gravy, Baby Karotten und Fried Okra im Cracker Barrel (Chris) / Pulled Pork BBQ-Sandwich im Laurelwood und Tillamook Cheeseburger mit frittiertem grünen Spargel im Burgerville (Claudia)
  • bester Drink: Margarita im Hard Rock (Chris) / der erste Kaffee, als wir wieder daheim angekommen sind (Claudia)
  • bester Burger: Bacon Deluxe w/Cheese von Red Mill Burgers (Chris) / Bacon Deluxe w/Cheese von Red Mill Burgers (Claudia)
  • beste Burger-Kette: da Red Mill keine Kette ist, Burgerville
  • beste Süssigkeit: Hot Fudge Sundae von Molly Moon’s (Chris) / das gesamte Nachspeisenbuffet im Treasure Island (Claudia)
  • bequemster / unbequemster Ort: King Size Bed im Hard Rock Hotel / Sitze 42 E und F auf dem Flug von Houston nach Frankfurt
  • höchster Punkt über Grund (nicht nach Seehöhe gemessen): +160m (Space Needle, Seattle)
  • geschossene Fotos: ca. 3000
  • Blogeinträge: 28
  • Kommentare: 42
  • Seitenaufrufe: 1250

In den letzten drei Wochen haben wir viel gesehen und viel erlebt. Einige Dinge haben uns so gut gefallen, dass wir sie am Liebsten mit nach Graz nehmen würden.

  1. Auf Platz 1: definitiv die Laurelwood Brewery! Super Essen und gutes Bier! Und alles 100% bio!
  2. Platz 2: die bequemen Kingsize-Betten (inkl. Ausbau unseres Schlafzimmers ;-) )
  3. Platz 3: Tillamook Cheddar Cheese (ein Welt-Käse!)
  4. Platz 4: Die geilen Panoramafenster aus unserer  Suite im Hard Rock Hotel. Machen sich bestimmt super in der Grazer Innenstadt.
  5. Platz 5: Die Fernsehkanäle: Travel-Chanel und Food-Chanel

Zum Abschluss noch unsere persönlichen Top 10:

Chris

  1. Cruisen mit dem Auto am Highway No 1 an der Oregon Coast
  2. Grand Canyon
  3. Delfine füttern in Sea World
  4. Bier trinken und BBQ Wings essen in der Laurelwood Brewery in Portland
  5. Aussicht von der Space Needle
  6. Voodoo Doughnuts essen
  7. Sixth Floor Museum
  8. The Alamo
  9. sich wie in Rock Star fühlen im Hard Rock Hotel
  10. nananananananan Batman!

Claudia

  1. Grand Canyon
  2. Einfach nur den Strand entlang spazieren an der Oregon Coast
  3. Sea Lions Caves an der Oregon Cost
  4. Die Delfine in Sea World zu füttern und die Fledermäuse in Austin zu besuchen
  5. Die Atmosphäre und das Essen im Laurelwood
  6. Aquarium in Newport
  7. Ein Stück Mond berühren im Space Center in Houston
  8. Die vielen netten Gespräche mit den Einheimischen
  9. Die Möglichkeit zu haben, jeden Morgen eine frisch gebackene Waffel mit Butter und Sirup zu essen
  10. Sich vom Chris mit dem Auto durch die Gegend kutschieren zu lassen, vorzugsweise an der Oregon Coast, in Texas wars dann schon wieder weniger witzig

Und zuguterletzt – was haben wir nicht geschafft:

  1. Nach Kanada zu fahren und Wale zu sehen (Chris und Claudia; aber eher Claudia)
  2. Beim Mäci einen Roro-Mc-Flurry zu essen (Claudia)
  3. Schlitterbahn Wasserpark besuchen (Chris und Claudia; aber eher Chris)
  4. 1x zum Kingsi zu gehen (Chris und Claudia – was solls, bei der Auswahl?)
  5. Neue Laufschuhe und einen neuen Gürtel kaufen (Claudia; aber ohne das eine, braucht man auch das andere nicht – das hat wenigstens Konsequenz!)

Und jetzt noch ganz zum Schluss: wir haben uns ja vorgenommen niemanden zu grüßen, aber wir machen da eine Ausnahme und grüßen ganz lieb Claudias Oma und Opa aus Deutschland, die unseren Blog auch ganz ohne Computer mitverfolgt haben. Danke Klaus, fürs Ausdrucken :-)

Blogspecial – How to survive your own vacation?

by claudia

Dieses Blogspecial widme ich meinem Schatz Chris, der die ganze Reise supertoll organisiert hat: DANKE, HAB DICH LIEB! (und der, wie ich glaube, bereits an unserem nächsten “Ausflug” tüftelt). Was sind nun eigentlich die Hauptzutaten für einen guten Urlaub:

1.) die richtige Reisegesellschaft:

2.) ausgiebiger Reiseproviant:

3.) die passende Ausrüstung:

4.) einen Plan, wohin es geht, haben:

5.) für die passende Unterhaltung sorgen:

6.) und falls es brenzlig wird,:

7.) die richtigen Freunde haben:

8.) And always remember:

Houston, alles kein Problem!

by claudia

Wie bereits angekündigt, besuchen wir heute das Johnson Space Center in Houston. Damit man sich vorstellen kann, wie groß Houston ist, sei gesagt, dass die Autofahrt dorthin fast eine Stunde gedauert hat. Als wir das Gebäude betreten, haben wir einen riesigen Spielplatz vor uns und trauen im ersten Moment unseren Augen nicht (ich hab mir das hier zugegebenermaßen etwas “seriöser” vorgestellt). Aber alles hat seine Richtigkeit! Raumfahrt soll ja Spaß machen und der Spielplatz ist nach näherer Betrachtung so konzipiert, dass die lieben Kleinen auch was lernen.

Die Ausstellung ist wirklich einzigartig und besteht aus vielen unterschiedlichen Attraktionen (u.a. Audio-Tour, Live-Schaltung zu den Astronauten und zur Mission Control, Filme, Tram-Tour, Spielplatz,…). So wir es uns beispielsweise ermöglicht, aktuell zu verfolgen, wo sich gerade das Shuttle befindet, das vor einigen Tagen, als das letzte des Raumfahrtprogramms, hoch geschossen wurde und ein Stück Mond anzugreifen.

Bei der Tram-Tour können wir uns die ehemalige “Mission Control” ansehen, die Kontrollstation, über die in früheren Zeiten die Weltraumflüge überwacht wurden. Als wir sehen, dass es knapp 100 Leute beinahe nicht schaffen, von der Tram über ein kurzes Stück Weg und dann noch ganze 87 Stufen die Mission Control zu erreichen, fragen wir uns, wie es dieses Volk jemals hinbekommen hat auf dem Mond zu landen. Zum Schluss des Tages schießen wir uns ungewollterweise ein Eigentor indem wir uns den Film “Planets – HD Odyssee” ansehen. Wir (und ich glaub, wir waren da nicht die Einzigen) haben nämlich nicht gewusst, dass es sich bei dieser Vorführung um eine Art “Space-Oper” handelt, die dann auch noch ganze 45 Minuten dauert. Ich für meinen Teil (und ich war da bestimmt wieder nicht die Einzige) habe die Zeit für ein kleines Nachmittagsschläfchen genutzt.

Die Heimfahrt zieht sich noch länger als die Hinfahrt. Auf die “Rush-Hour” waren wir ja vorbereitet und versuchten diese mit einem Stopp bei “Whataburger”, einer lokalen Fast-Food-Kette, zu umgehen. Leider erfolglos. Aufgrund zweier Unfälle auf unserer Strecke (was uns nicht wundert, so wie die hier Auto fahren) sind wir eine gefühlte Ewigkeit unterwegs und schieben uns durch eine Lawine von Vans und Pick-ups (aufgrund unserer Beobachtungen gehen wir davon aus, dass Texas die höchste Pick-up-Dichte in den Staaten hat). Im Motel wartet bereits eine neue Folge von Man vs. Food auf uns.

Und dann wär da doch noch ein Problem: heute haben wir unseren letzten Urlaubstag in den Staaten verlebt. Morgen treten wir die Reise nach Hause an :-(. An dieser Stelle ein GROSSES DANKESCHÖN an alle (v.a. Family, FreundInnen und ArbeitskollegInnen), die ermöglicht haben, dass wir einfach mal für drei Wochen abschalten konnten. Und ein ebenso GROSSES DANKESCHÖN an alle, die unseren Blog verfolgt haben und unseren Urlaub mit Mails und / oder Blogeinträgen zu einem einzigartigen Erlebnis werden haben lassen (an Spitzentagen hatten wir an die 80 Zugriffe auf unsere Site). Einen allerletzten Blogeintrag gibt es dann, wenn wir wieder in Graz sind :-).

Blogspecial – Kulinar(r)ische USA

by claudia

An dieser Stelle wollen wir euch über die kulinarischen Highlights, die uns unter gekommen sind, informieren. Auf Selbstversuche haben wir verzichtet.

  • “Raspberry Mocca” im IHOP (Kaffee mit Himbeergeschmack)
  • Müsli mit ganzen drei Sorten an Rosinen – wird hier liebevoll als “Raisin Medley” bezeichnet (es scheint also tatsächlich einen Markt dafür zu geben)
  • Doughnut mit Ahornsirupglasur und gebratenen Speckscheiben (gesehen bei Voodoo-Doughnuts in Portland)

Und ganz wichtig – ich hab mich getraut: hier ist er, der Rootbeer-Float (Rootbeer mit Eis) und es schaut schlimmer aus, als es schmeckt (Hab ich bei Jack in the Box geordert nachdem wir das Dr. Pepper-Museum besucht haben. Nach einem Pepper, haut einen einfach nichts mehr um ;-) ):

Roadtrip to Houston

by claudia

Wir steuern unsere letzte Urlaubsstation an. Unser Navi weist uns den Weg: ca. 300 km immer geradeaus, durch ein Land in dem es zu den Pflichten eines jeden Bürgers / einer jeden Bürgerin zu sein scheint, einen Smoker (eine Art Griller) im Garten stehen zu haben. Die fast dreistündige Fahrt ist sehr unterhaltsam, da wir an sehr interessanten Orten vorbeikommen.

Für die top-informierten BlogleserInnen wiederholen sich nun die Ereignisse. Wer also schon a bissal genervt ist, diesen Absatz bitte überspringen. Ja, wir geben es zu: die erste Station in Houston ist das Hard Rock Cafe, wo wir auch zu Mittag essen (und wieder kein Burger, der es in die Statistik schafft, meine “Sandwiches” zählen ja nicht, da ist er ganz streng der Chris). Wir sind jetzt übrigens fertig mit Pin- und Bottelopener farmen. Hier unsere Ausbeute.

Obwohl Houston eine der größten Städte Amerikas ist, hat sie touristisch wenig zu bieten (mehr zum Space Center gibts morgen). Nicht einmal der Gratis-Plan der im Motel aufliegt (da Chris ist jetzt übrigens bereits “Gold Member”. Chris philosophiert dazu: “Würd ma no sechs Wochen bleiben, dann wär ma Platin Member”) und eigentlich dem touristischen Gebrauch dienen soll, ist nahezu ratlos (mehr als ein Aquarium wird hier nicht aufgeboten). Was aber an der Gratis-Plan interessant ist, ist der Lebenslauf von Sam Houston, Namensgeber der Stadt. Er lebte von 1793 bis 1863 und ist die einzige Person, die es bisher geschafft hat, Govenor von zwei Staaten und Präsident der ehemaligen Republik Texas (was so einiges hier erklärt und es manche es anscheinend bis heute nicht wahrhaben möchten, dass dies nur in der Zeit von 1836 bis 1845 der Fall war) gewesen zu sein.

Im Motel plantsch ma noch a bissal im Outdoor-Pool, der problemlos mit unseren südsteirischen Thermen mithalten kann. Dann hats der Chris eilig: das MLB All-Star-Baseball-Game startet um 20:00 und das will er nicht verpassen.

PS als kleine Vorwarnung: in den Nachrichten wird man netterweise bereits darauf hingewiesen, dass Facebook ab dem 31. Juli out ist. Ab dann regiert “Google+”. Ihr könnt euch schon mal vorbereiten.

Sea World, wir kommen!

by claudia

Change in plans again (Wir ändern wieder mal unsere Pläne). Eigentlich wollen wir den heutigen Tag im “Schlitterbahn-Wasserpark” in New Braunfels verbringen. Mehrere Dinge machen uns allerdings einen Strich durch die Rechnung:

  1. Es gibt dort keinen “Front-Of-The-Line-Pass”, d.h. es ist (wieder mal und wenn wir Pech haben) den ganzen Tag Schlange stehen angesagt.
  2. Wir müssen in eine Richtung ca. eine dreiviertel Stunde fahren.
  3. Es ist (wieder mal) ein Gewitter angesagt (macht sich glaub ich nicht so gut in einem Wasserpark).
  4. Wir sind (wieder mal) a bissal später aufgestanden.

Doch die Trauer währt nicht lange, Flexibilität ist gefragt: auf zu “Sea World”. Los geht’s! Die Fahrt dorthin dauert keine halbe Stunde. Beim “Self-Check-In” holen wir die Zeit wieder ein, indem wir unsere Karten selber ausdrucken (trotzdem glaub ich / glauben wir, dass sich das System mit der Selbstbedienung – wie wir das selbst auch schon leidvoll in einer CVS-Pharmacy erlebt haben – auf lange Zeit gesehen nicht durchsetzen wird).

Erste Attraktion ist natürlich eine Achterbahn. Wir nehmen in der “Steel Eel” Platz und schon brausen wir leicht magenheberisch durch Sea World. Weiter geht es mit einer 4-D-Show der Sesam Straße. Dann haben die Delphine Hunger und wollen (von uns :-) ) gefüttert werden. Echt ein Erlebnis!

Auf geht es zu den Seelöwen, die in einer witzigen Detektiv-Show gemeinsam mit einer See-Kuh und einem Otter ihr Können zum Besten geben. Nach einer kleinen Mittagspause bestaunen wir in der nächsten Show “Azul” einen Belugawal, Delphine und AkrobatInnen. Wahnsinn, was die sich hier antun, um die BesucherInnen zu unterhalten.

Uns bitzelts schon wieder. Wo ist die nächste Achterbahn? “The Great White” mit zahlreichen Loopings ist so ein Spass, dass wir gleich zweimal damit fahren müssen. Aufgrund der langen Wartezeit schaffen wir den River-Ride (Flussfahrt) “Rio Loco” leider nicht. Zum Abschluss (und damit auch noch die liebe Claudia ihren Seelenfrieden findet) genehmigen wir uns noch die Orca-Wal-Show (mit 100%-Wal-Garantie).

Zurück am Parkplatz bemerken wir, dass wir mit dem Wasser, das wir im Auto zurückgelassen haben, Tee aufbrühen (!) könnten. Genug geschwitzt für heute! Indoor-Pool wir kommen!

 

Einfach nur Urlaub

by claudia

Heute ist “einfach nur Urlaub” angesagt. Lange schlafen, ausgiebig frühstücken. Weiterschlafen. Dann in den Indoor-Pool des Comfort-Inn (wir werden dafür bezahlt, den Namen der Motelkette so oft wie möglich in unserem Blog zu erwähnen ;-) ). Mittagessen beim Cracker Barrel (Homestyle and BBQ-Chicken – ich glaube, das Beste was wir bisher bestellt haben). Ab ins Kino. Film 1 im IMAX: “Alamo – The Price of Freedom”. Film 2 im AMC: “Transformers 3″ (Chris und Claudia sind sich einig: “geht so!”). Zurück zum Motel und davor noch kurz bei Walgreens vorbei geschaut, um den Wasservorrat aufzufüllen. Bei Walgreens an der Kasse wird man übrigens gefragt, ob man Süßigkeiten kaufen will und sie “our troops” (unseren Truppen) spenden will…

Da es zum heutigen Tag keine wirklichen Schnappschüsse gibt, hier ein “Stück Sonnenuntergang”, das den Tag versöhnlich ausklingen lässt, nachdem am Nachmittag ein wahnsinniges Gewitter runter gegangen ist.

The Alamo

by claudia

Gute Neuigkeiten: heute sollens “nur” 36 Grad werden. Da fröstelts einen doch fast. Daheim soll es auch nicht viel weniger warm sein, wie wir gehört haben.

Unsere Reise geht weiter gen Süden. Zu Mittag erreichen wir San Antonio. Wirklich eine sehr schöne Stadt, die unter dem mexikanischen Einfluss glänzt. Man glaubt gar nicht in den Staaten zu sein, sondern ganz wo anders. Wir parken ganz gemütlich im Parkhaus des “Riverwalk Center”, einer riesigen Shopping Mall. Obwohl wir von “The Alamo” nicht weit entfernt sind, erschließt sich der Weg nicht gleich von selbst. Deshalb müss ma (tut ma ja so leid, Chris) erst a bissal durchs Einkaufszentrum spazieren-. Wir finden einen Ausgang und sind direkt am berühmten “San Antonio Riverwalk”.

Ich spüre, dass der Chris Witterung aufgenommen hat und bereits wenige Minuten später stehen wir im HRC-Shop ;-) (hmmm…anscheinend hatte der Weg doch seine Richtigkeit). Nachdem alle Formalitäten abgewickelt sind, geht es inkl. kurzem Zwischenstopp bei “Ben and Jerrys” (Eisladen) endlich zum “Alamo”, einem in ganz Amerika sehr beliebten Ausflusgsziel.

Das Alamo, ursprünglich Mision San Antonio de Valero genannt, erlangte Berühmtheit aufgrund dreizehn schicksalhafter Tage im Jahre 1836 (wer schnell rechnen kann, bemerkt gleich, dass es heuer eine 175-Jahre-Feier gegeben hat). Damals spielten San Antonio und das Alamo eine kritische Rolle in der texanischen Revolution. Über 200 Texians und Tejanos, zum überwiegenden Teil Freiwillige, leisteten im Missionsgebäude unter der Führung von Oberst Travis Widerstand gegen die mexikanische Armee Santa Annas. Die Erzählung besagt, dass Travis, sich nach der langen Belagerung der aussichtslosen Belagerung bewusst, versuchte die Männer zu motivieren das Alamo bis zum letzten Mann zu verteidigen. Es zog dazu eine Linie in den Sand und forderte die versammelten Soldaten dazu auf, über die Linie zu treten, sofern sie zum Kampf bereit sind. Alle, bis auf einen, taten dies auch (was der einen Person aber im Endeffekt nichts genutzt hat). Aufgrund der überlegenen mexikanischen Armee wurde die Schlacht verloren. Sie ging jedoch als Symbol für den Kampf um Freiheit in die Geschichte ein. Hier noch ein Blick auf das dem Alamo angeschlossene Museum, das nicht wirklich rühmlich von einem Museums-Shop umrahmt wird.

Genug Weiterbildung für heute! Wir sind geschlaucht. Bevor es ins Comfort Inn geht (wir wurden echt nett mit einem Mini-Geschenkskorb begrüßt und kostenlos auf eine Suite upgegradet) schleppen wir uns noch zum Cracker Barrel (das gute Essen müssen wir echt aussnutzen). Mit unserem Autoradio stehen wir nach vier Tagen in Texas immer noch auf Kriegsfuß und so müssen wir “Raindrops Are Falling Of My Head” über uns ergehen lassen. Schön wärs. Aber davon können wir ja in unserem Nachmittagsschlaferl träumen…

This is Bat Country

by kerthi

Nach dem gewohnten, mehr oder weniger guten Comfort Inn Frühstück, dürfen wir unsere Koffer zwei Stockwerke nach unten tragen, da der Lift gerade in “Maintenance” ist. Das hat er auch dringen nötig, so wie der gestern geklungen hat. Es ist gerade mal halb 11 Uhr Vormittags und hat bereits zirka 35 Grad. Wir machen uns mit unserem Toyota Corolla, inklusive Heckspoiler ;-) (fühlen uns fast wie in the Fast and the Furious) Richtung Austin, der Hauptstadt von Texas auf. Obwohl es hier im Sommer fast jeden Tag an die 40 Grad heiß wird, ist die Umgebung erstaunlich grün. Überall stehen Bäume und die Wiesen sind sattgrün. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass ziemlich viel bewässert wird, dennoch sind wir einigermaßen verwundert.

Auf zirka halbem Weg nach Austin halten wir in Waco. Der Ort ist vor allem wegen Dr Pepper bekannt. Dr Pepper ist ein Cola-Getränk und wurde 1885 in Waco erfunden. Es ist damit ein Jahr älter als Coca Cola. Wir besichtigen das Dr Pepper Museum, sind jedoch etwas enttäuscht, da wir am Ende nicht mal eine Gratis Kostprobe bekommen, sondern diese an der “Soda-Fountain” kaufen müssen. Das Zeug schmeckt sowiso etwas “gewöhnungsbedürftig”, daher teilen wir uns ein kleines Pepper und schütten sogar davon noch die Hälfte weg. Vielleicht liegt es daran, dass das Wasser dafür aus diesem Brunnen kommt?

In Austin angekommen, beziehen wir unser Zimmer im Drury Inn und genehmigen uns gleich Gratis Popcorn und Softdrinks. Um das auch hier angebotene Dr Pepper machen wir beide einen Bogen und trinken statt dessen Pepsi ;-)

Zu Abend essen wir bei Stubb’s, dem bekanntesten BBQ Restaurant in Austin. Wir bestellen Pork Ribs, Brisket und BBQ Chicken, sind aber nicht so recht begeistert. Wenn das das Beste BBQ in Austin sein soll, naja. Die BBQ Platte im Hard Rock Cafe in Kopenhagen war jedenfalls besser, gar nicht zu sprechen von den BBQ Chicken Wings im Laurelwood in Portland. Seit wann gibt es in Oregon besseres BBQ als in Texas?

Highlight des Tages sind die Fledermäuse an der Congress Avenue Bridge. Obwohl ich an das Zitat aus Fear and Loathing in Las Vegas denken musste “No. We can’t stop here. This is bat country.” fahren wir hin. So können wir kurz vor Sonnenuntergang beobachten, wie 750 000 Mexican Free-tailed Bats ihren Unterschlupf in der Brücke verlassen, um auf die Jagd zu gehen. Sehr beeindruckendes Schauspiel. Man fühlt sich fast wie Bruce Wayne als er als Kind die Bathöhle entdeckt und ihm hunderte Fledermäuse um die Ohren fliegen.

Tour de Dallas

by claudia

An was denkt man eigentlich, wenn man “Dallas” hört? Vielen von euch fällt wahrscheinlich sofort die berühmte gleichnamige amerikanische Fernsehserie ein und Dallas ist auch als  Tatort, an dem John F. Kennedy ermordet wurde, in die Geschichte eingegangen. Gratulation! Genau um diese beiden Hot Spots geht es heute.

Die South Fork Ranch, auf der “Dallas”, zumindest, was die Außenszenen betrifft, gedreht wurde (alle Fans müssen wir an dieser Stelle enttäuschen, die Innen-Szenen wurden nämlich in Kalifornien gedreht), ist von unserem Motel ca. eine halbe Stunde Fahrt durch den “Lone Star State” entfernt. Heute ist es wieder so heiß, dass wir uns bereits beim “Ins-Auto-Einsteigen” die Pfoten an der Autotüre verbrennen. Wir fahren zur Ranch auf einem mehrspurigen Freeway. Da wir zu zweit im Auto sitzen, dürfen wir die “Hov Lane” benutzen, eine Straße nur für uns :-).

Da im Radio gerade der Disney-Radio-Channel läuft, werden wir zudem von Songs wie “Old Mc Donald”, “The ABC-Song” und “The Girl Next Door had a Dinosaur” unterhalten. B.t.w. das Autofahren habens hier nicht erfunden und die Schilder mit den Geschwindigkeitsbegrenzungen stehen anscheinend nur zur Zierde herum.

Wer “Dallas” kennt, wird enttäuscht sein, wenn er die Ranch sieht. Wir hören sehr oft den Kommentar “Aber im Fernsehen sieht das alles viel größer aus!”. Ja, so ist das Leben! Und hier die Ranch, auf der wir aufgrund der Hitze keinen Meter zuviel gehen (zum Glück gibt es eine eigenes “Traktor-Shuttle):

Nach dem Ranch-Besuch ist Mittagessen angesagt. Da uns in der Gegend erstmalig ein “Cracker Barrel” unterkommt, wird selbstverständlich dort gegessen und bis zum Abwinken von der wunderbaren “Raspberry Lemonade” getrunken (ein Hoch auf die Erfindung der Refills!). Nachmittags erreichen wird das “6th Floor Museum at Dealey Plaza” direkt in Dallas, das eine sehr gute John F. Kennedy-Ausstellung zeigt. Leider müssen unsere Kameras draußen bleiben. Ähnlich dem Martin Luther King-Museum, das wir letztes Jahr besucht haben, wurde auch hier das Museum am Original-Tatort errichtet.

Da war doch noch was…zufällig befindet sich nur ca. 400 Meter vom Museum entfernt, das HRC von Dallas. Nix wie hin (gö Chris?). Am Abend wird bei der “social hour” gechillt und fern gesehen. Für alle Harry Potter-Fans: wir erfahren, dass es hier bereits eigene Quidditch-Mannschaften gibt, die gegeneinander antreten. Golden Snitch gibt es natürlich keinen wirklichen. Dieser wird durch einen Feldspieler, der mit einer Art zusammengedrehtem Geschirrhangerl herumläuft, ersetzt.