Big Island – Big Taste?

Heute begeben wir uns auf eine kulinarische Reise und Big Island hat in dieser Richtung so einiges zu bieten. Zunächst wollen wir “Parker’s Ranch” besuchen. Kaum zu glauben, dass es sich dabei um eine der größten Ranches in den USA handelt. Obwohl die Ranch so groß ist, haben wir Probleme sie zu finden. Auch auf dieser Insel ist auf unser Navi kein Verlass. Tomtom hat echten Nachholbedarf, was Hawai’i angeht. Was wir nach einiger Zeit entdecken ist das “Parker’s Ranch Center” – ein Einkaufszentrum?! Ganz so falsch sind wir aber nicht, denn dort befindet sich auch der “Parker’s Ranch Broiler”, wo wir geplant haben zu Mittag zu essen. Wo aber bitte ist die Ranch??? In diesem Fall zäumen wir das Pferd von hinten auf und gehen eben Essen. Das “local gras fed beef” in der Form eines Steaks und eines Brisket-Sandwichs mit Kona-Kaffee-Kruste schmeckt ausgezeichnet und die Leute im Broiler sind voll nett, was wir nach unserem “front-office-lady-shock” genießen. Als wir uns nach dem Essen nach der Ranch erkundigen, erfahren wir, dass wir anscheinend die tägliche Tour gerade um eine halbe Stunde versäumt haben. Der Lokalbesitzer rät uns jedoch, trotzdem zum Headquarter zu fahren. Wenn wir Glück haben, würde uns bestimmt jemand herumführen. Gesagt, getan, aber erfolglos. Auf der Ranch herrscht gähnende Leere. Wir sehen nicht einmal Rinder und es ist fast gespenstisch hier. Man kann eben nicht alles haben.

Zurück geht es nach Kona. Auf der einstündigen Fahrt sind wir bzw. eigentlich eher da Chris damit beschäftigt keine wild herumlaufenden Ziegen abzumurxen von denen es wirklich viele gibt. Nächster Stop ist die “Hula Daddy Kona Coffee Plantation”, ein wirklich unscheinbarer Ort (merkwürdig, dass unser Navi ausnahmsweise hierher gefunden hat). Nach der größten Ranch, für uns anscheinend die kleinste Kaffeeplantage inkl. kleiner Rösterei. Wie wir erfahren, werden in einem Röstvorgang gerade mal 4 kg Kaffee geröstet. Nun ist alles klar, wieso der Kona-Kaffee einer der teuersten auf der Welt ist. Die “Plantage” ist voll supa. Die Leute sind auch hier von Herzen freundlich, wir können den Kaffee verkosten und bekommen eine Privatissimum-Führung. Der Kaffee wird per Hand geerntet und sortiert. Es werden keine Pestizide eingesetzt und die “boring bugs” (die heißen wirklich so, aber nur deswegen, weil sie sich in die Früchte bohren) werden lediglich mit Alkoholfallen unschädlich gemacht. Hier gefällt’s uns!

Unsere Reise ist jedoch noch nicht beendet. Wir wollen als nächstes zur “Kona Brewing Company”, wo es angeblich eine gratis Führung inkl. Verkostung geben soll. Für den heutigen Tag tatsächlich nur “angeblich”. Wir erfahren, dass wir uns für die Nachmittagsführung anmelden hätten müssen. Morgen ist auch noch ein Tag.

2 Comments

  1. danke für die postkarte! :-) Ist heute angekommen!

  2. hi ihr zwei :-)
    Möcht mich ebenfalls für die Aloha-Karte bedanken – und für die wie gewohnt überaus lesenswerten und lustigen Blogeinträge, ich freu mich jeden Tag drauf!
    Grüßt mir die wilden Ziegen, die Chris übrig gelassen hat :-)

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