Last Call

So, wir wären dann, wieder zu Hause. Bis auf mülliges Flughafenchaos in Orlando und ein “verlorenes” TSA Schloss hat die Heimreise gut funktioniert.

Traditionell wieder ein paar abschließende Statistiken, sowie die Dinge, die uns am besten gefallen haben.

Statistiken

  • zurückgelegte Distanzen: ca 16500 km Flugzeug, ca 1600 km Auto
  • Anzahl Flüge: 4
  • eingecheckte Hotels: 5
  • gegessene Burger: 7; 0,58 pro Tag (Chris) / 4; 0,33 pro Tag (Claudia) Anmerkung: Hot Dogs und sonstiges Fast Food wurde wie immer nicht mitgerechnet!
  • besuchte Hard Rock Cafes: 5 (Hollywood Fl, Miami, Key West, Tampa, Orlando)
  • gekaufte Souvenir Pins: 6 (Hard Rock) / 2 andere
  • gekaufte Souvenir Magnete: 5
  • gekaufte Zauberstäbe: je 1 (Hermione für Caudia, Voldemort für Chris)
  • besuchte Museen: 4
  • Achterbahnfahrten: 15 (Chris, 10 Front Row), 9 (Claudia, 8 Front Row)
  • Minigolf Runden: 7
  • bestes Essen: Banana Pancake mit Speck und Spiegeleiern im Blue Heaven (Chris) / Hogfish Taco im Hogfish Bar & Grill (Claudia)
  • bestes Getränk: Raspberry Lemonade von Cracker Barrel (Chris und Claudia)
  • bester Burger: Cheeseburger “All the way minus mayo” von Five Guys (Chris) / Angry Whopper von Burger King (Claudia)
  • beste Burger-Kette: Five Guys
  • bestes Kettenrestaurant: Cracker Barrel (mit Abstand :-) )
  • geschossene Fotos: ca. 1500
  • Blogeinträge: 19
  • Seitenaufrufe: 790

Top 5

Chris:

  1. Achterbahnen in Busch Gardens und Islands of Adventure (konnte sogar meinen Achterbahnrekord mit 15 Fahrten aus 2009 einstellen :-) )
  2. Karibik Flair in Key West im November
  3. Everglades National Park v.a. Airboot Tour und Big Cypress Bend Boardwalk inklusive Alligatoren
  4. Unsere kleine Minigolf Competition, die ich nach hartem Kampf mit 4:2 (und einem Unentschieden) gewinnen konnte
  5. Space Shuttle Atlantis im Kennedy Space Center

Claudia:

  1. Airbootfahren in den Everglades
  2. Key West, v.a. Hemingway Home inkl Six-Toed Cats und Key Lime Pie-Frühstück im Blue Heaven
  3. Muschelsuchen auf Sanibel Island
  4. Universal Studios und Islands of Adventure, v.a. die gesamte Wizarding World of Harry Potter
  5. Mittagessen im News Cafe in Miami Beach

Here comes…

Danke, dass ihr uns gefolgt seid…

…bis zum bitteren Ende.

Viel haben wir gesehen…

…und gelernt.

 

Das Wichtigste von allem: das ist keine echte Key Lime Pie!

Und wenn die Entscheidung einmal schwer fällt:

Danke an alle, die uns begleitet haben!

Irgendwann geht auch der schönste Urlaub zu Ende.

Aber nicht traurig sein, das nächste Weihnachten kommt bestimmt!

PS: …und übrigens…

Over and out!

 

 

Einmal geht’s noch: Hello, Disney’s Hollywood Studios

An der Bartlänge vom Chris ist bereits zu erkennen, dass das Ende unseres Urlaubs naht. Unseren letzten Urlaubstag haben wir gut genützt und in den Disney's Hollywood Studios verbracht. Kaum zu glauben, aber ein Freizeitpark, fast ohne Achterbahnen ;-)

Da für mich eigentlich schon Schlafenszeit ist, beschränke ich mich, wie bereits bekannt, auf die Highlights.

Besonders gut gefallen hat uns die Indiana Jones Stuntshow.

Danach ein kleiner Spaziergang durch New York.

Mitten im Flammen- und Überflutungsinferno bei der Backstagetour.

Ein Besuch des Musicals “Die Schöne und das Biest” stand auch am Programm.

Hier, der Tower of Terror, von dem ich erzählt hab (Stichwort “Liste”). War heute aber nicht am Programm (zur Anmerkung: auch nicht auf dem vom Chris).

Anstrengend war's, weil sooooo viele Leute mit uns im Park waren. Disney eben. Die Toy Story-Attraktion haben wir aufgrund der langen Wartezeit (70 Minuten) nicht geschafft. Den Rock'n Roller-Coaster auch nicht, weil er defekt war.

Dafür haben wir bei den Auditions von “American Idol” (bei “uns” bekannt als “Deutschland sucht den Superstar”) reingehört.

Danach gab's ein Eis.

Dann zur Abwechslung Weihnachten. Ich kann jetzt wirklich keine Weihnachtslieder mehr hören…

Und am Abend die große Fantasmic-Show, mit ganz vielen Leuten und supertollen Effekten und einem kleinen Feuerwerk am Ende.

Weil wir Walt Disney und seine Ideen so cool finden, widmen wir ihm und seiner Vorstellungskraft den heutigen Blogeintrag. Danke Walt, für diesen schönen Tag!

 

Einfach nur Urlaub – Part II

Da wir auch heute freizeitpark-frei haben, haben wir den ganzen Tag einfach so in den hinein Tag gelebt. Los ging es mit einer Runde Congo River Golf.

Meine Men-in-Black-Glückssträhne hält an und so konnte ich den Chris das erste Mal im Mini-Golf besiegen. Hier noch ein Schnappschuss, um zu demonstrieren, wie aufwändig der gestaltet ist.

Nach dem Golfen war wieder Shopping angesagt, da es in Orlando ein riesiges Premium Outlet gibt. Das Preisverhältnis ist ungefähr so: für ein Kleidungsstück zum Kastner-Preis, bekommt man hier vier Teile. Zahlt sich also aus. Was von der Preisrelation ebenso unvorstellbar ist, ist das Tanken. Volltanken für unseren Chevy Cruze kostet umgerechnet an die 25 Euro. Volltanken zu Hause – mit meinem kleinen Getz wohlgemerkt – liegt bei um die 40 Euro. Wir können also beruhigt sein, anscheinend haben wir von dieser Primärenergiequelle noch reichlich.

Am Nachmittag war dann – ganz was Neues – ausspannen im Motel angesagt und ich bin endlich mal zum Lesen gekommen. Seit wir unterwegs sind liegt mein Lesepensum grad mal bei 14%. Tstststs…

Es ist früher Abend und wir machen uns auf zur Cheesecake Factory – zweiter Versuch sozusagen. Und wir sind erfolgreich! Obwohl uns die Karte vom Umfang her etwas überfordert (Bild 1, man beachte, wie dick die Karte ist) und es alleine zwei Seiten voll mit den unterschiedlichsten Käsekuchenkreationen gibt (siehe Bild 2), schaffen wir es etwas zu bestellen.

Hier mal ein Essen, das ich zur Abwechslung gerne herzeige. Salat mit Ahi-Thunfisch. Nach weltbestem Hotdog, weltbestem Backhenderl hier der bisher weltbeste Salat. Das wird echt schwierig, wenn wir wieder zu Hause sind…

Und das Beste an allem, es ist November und wir sitzen draußen. Wohl das letzte Mal in dem Jahr ;-)

Noch ein Wort zur Mall, in der sich die Cheesecake Factory befindet. Auch hier dreht sich bereits alles um Weihnachten. Bei den Einkäufen zu Mittag wurden wird die meiste Zeit mit Weihnachtsliedern dauerbeschallt. Mir reicht es schon wieder für das Jahr.

Was ist jetzt eigentlich mit der Cheesecake? Die haben wir essenstechnisch nicht mehr geschafft und uns die To-go-Version geordert. Schön verpackt.

Damit dem guten Kuchen nix passiert, haben wir diesen kurzum im Motel abgeliefert und sind dann weiter zur nächsten Minigolfanlage, der Pirate's Cove.

Hier hatten wir die Gelegenheit gleich zwei unterschiedliche Kurse zu spielen. Runde eins (für Anfänger), war der Captain's Course, der wieder souverän an mich ging. Runde zwei, Black Beard's Challenge Course, war dann für Fortgeschrittene. Diese Runde gann prompt der Chris, der nun in Summe um einen Punkt führt (Men in Black sag ich nur). Da meine Kreditkarte das Lesegerät des Minigolf-Betreibers gecrusht hat, ging die zweite Runde auf den Besitzer. Ich liebe Amerika. Hier noch ein paar Eindrücke, wie toll auch diese Kurse gestaltet sind.

Da war doch noch was…meine Key Lime Cheesecake, die eigentlich für das morgige Frühstück gedacht ist/war.

 

Unendliche Weiten…

…tun sich heute für uns im Kennedy Space Center, am Cape Canaveral, ca. eine Autostunde von Orlando entfernt, auf.

Heute haben wir freizeitpark-frei und begeben uns dafür auf die Spuren der amerikanischen Raumfahrtsgeschichte. Es geht also wieder hoch hinaus.

Wir starten unsere Tour mit einer Busrundfahrt über das Areal und sehen dabei das Vehicle Assembly Building, von dem aus die Raketen zu den Abschussrampen befördert werden.

So, ab hier greift der Chris als Souffleur ein. Von dem eben gezeigten Gebäude aus befördert ein sogenannter Crawler die Raketen zur Abschussrampe. Der Crawler benötigt für einen Weg von 75 cm eine Gallone (4 Liter) Treibstoff und es dauert ca. 8 Stunden eine Rakete drei Meilen weit bis zum Abschusspunkt zu transportieren. Hier noch ein Bild von einer der Abschussrampen.

Morgen findet übrigens der nächste Launch, Mission Maven, statt. Dabei wird eine Sonde, die sich dann auf den Weg zum Mars macht, ins All befördert. Auf dem gesamten Areal befinden sich zudem unzählige Alligatoren, von denen wir allein schon vom Bus aus einige gesehen haben. Weiters gibt es über 350 Vogelarten, die hier brüten. Und angeblich leben Mensch und Tier in Harmonie und wundervoller Koexistenz. Glauben wir es mal. Der Bus bringt uns zum Saturn V Center, wo wir alles mögliche über die Mond-/Apollo-Missionen erfahren. Wirklich unglaublich, wie toll und eindrucksvoll hier alles für die BesucherInnen aufbereitet ist. Man glaubt fast, man wär selbst dabei gewesen.

Zurück von der spannenden Tour sehen wir uns im Hauptcenter das Space Shuttle Atlantis an. Da Chris ist vor dem Eingang zum imposanten Gebäudekomplex, das ein richtiges Space Shuttle, die Atlantis (außer Dienst) beherbergt, “in blau” zu erkennen.

Und hier ist sie, die Atlantis.

Dieses Shuttle war auf 33 Missionen im Weltraum unterwegs und hat dabei über 203 Millionen Kilometer (entspricht 525 mal die Entfernung Erde – Mond) zurück gelegt. Wir denken uns, so trifft man sich wieder. Als wir 2011 in Housten, wo ja auch die Mission Control der NASA ist, unterwegs waren, war die Atlantis gerade auf ihrer allerletzten Mission, bevor das Shuttle-Programm endgültig eingestellt wurde. Gänsehaut!

By the way, unser Mittagessen. Es schaut zwar nicht danach aus, aber gem. Zitat Chris, ist das eines der besten Chili Hot Dogs, das wir je gegessen haben.

Nach einer ausführlichen Shuttle-Begutachtung, wann kommt man so einem Gefährt schon mal so nahe, nehmen wir an der Shuttle Launch Experience teil. Dabei handelt es sich um eine Simulatorfahrt, die den Start eines Shuttles nachahmt. Unser Fazit: nett gemacht, eine Runde mit dem Hulk-Coaster ist aufregender.

Der Tag schreitet voran, aber uns zieht es noch ins IMAX Theater, wo wir sehr beeindruckende Bilder des Hubble Weltraumteleskops sehen. Der absolute Wahnsinn. Unglaublich, wie winzig unsere Erde eigentlich ist, wenn man eine Ahnung davon bekommt, wie unendlich das Weltall ist.

Da die Erfahrung unendlicher Weiten auch unendlich hungrig macht, kehren wir am Weg zurück zu unserem Comfort Inn beim Cracker Barrel ein :-) . Tagesgericht ist das Sunday Homestyle Chicken. Bestes Hot Dog ever und bestes gebackenes Hendl ever an einem Tag, uns geht es wirklich gut (für alle, die sich Sorgen um meine Blutwerte machen, der Salat befindet sich außerhalb des Bildes, ist aber am oberen Bildrand leicht angedeutet).

 

Blogspecial: Plastic Planet

Hier nun die Dinge, die sich in den letzten Jahren hartnäckig gehalten haben und die wir überhaupt nicht gut finden.

Auf Platz 3: Jedes Mal, wenn wir in unser Zimmer zurück kommen ist die Klimaanlage bis zum Anschlag aufgedreht. Und das, obwohl die Temperaturen derzeit wirklich moderat sind.

Auf Platz 2: Plastiksackerl in Hülle und Fülle. Für unseren letzten kleinen Einkauf wurden unsere Sachen in sage und schreibe sechs Plastiksackerln verpackt. Als ich gestern in einem Supermarkt NUR eine Packung Kaugummi gekauft habe, wollten sie den auch einpacken. Als ich darum gebeten habe, dies nicht zu tun sind Enttäuschung und Unverständnis ausgebrochen, da (alle anderen) KundInnen dies anscheinend schon so wollen. Ok, einer muss ja mal damit anfangen…

Auf Platz 1: Unser Frühstück. Jeden Tag fabrizieren wir selbst Unmengen von Plastik und das nur mit Frühstücken :-(

 

Wir, einfach unverbesserlich

So, nachdem wir über 10,5 Stunden Freizeitparkunterhaltung hinter uns haben und ich schon fast ins Bett falle, versuche ich mich kurz zu halten, mich auf die Highlights zu konzentrieren und Bilder sprechen zu lassen.

Hier der Chris vor dem Eingang zu den Universal Studios. Zwischen den Parks sind wir heute übrigens zwei Mal hin und her gehoppelt.

Mitunter am Besten gefallen hat uns Minion Meyham, ein Simulatorride mit den Figuren aus “Ich, einfach unverbesserlich”.

Zu Mittag gegessen haben wir bei Krusty Burger.

Und nachgespült wurde mit einem “Flaming Moe” (wer eher auf bewegte Bilder steht, siehe auch das Video von Chris auf Facebook).

Kleine Stärkung zwischen den Rides (Achterbahnfahren ist schließlich anstrengend), ein Cake Pop von Starbucks.

Das Foto, wie ich den Chris das zweite Mal bei Men in Black abzocke, müss ma uns an dieser Stelle vorstellen.

Weil es gestern so schön war, hier noch mal das Hogwarts Castle. Heute mit passender Wetterkulisse, da es den ganzen Tag über geregnet hat.

Und weil wir es gestern nicht mehr geschafft haben, haben wir heute noch den Pumpkin Juice probiert. Wirklich ausgezeichnet!

Zwischendurch noch schnell als Grinch verkleidet, so viel Zeit muss sein. Sonst glauben die Leute vielleicht noch, wir hätten den ganzen Tag mit essen verbracht.

Zum Abschluss des Tages haben wir dann noch eine Runde mit dem Hulk-Coaster im Finstern gedreht, was wir immer schon mal machen wollten. Front row, versteht sich.

Ganz aus ist der Freizeitpark-Tag allerdings noch nicht. Zum Grande Finale gibts noch eine Show mit Wasser- und Leuchteffekten, begleitet von einem wunderschönen Feuerwerk, anlässlich der 100 Jahr-Feier der Universal Studios. Hier alles, was meine Kamera hergibt.

Da fehlt doch noch was…richtig, Abendessen. Die Cheesecake Factory, die heute auf unserem Plan stand, hat uns einen Korb gegeben. Eine Stunde und zwanzig Minuten Wartezeit waren uns zu lange und so hat wieder mal der Panda Express herhalten müssen.

Gute Nacht!

 

Zwei Muggle zu Besuch bei Harry Potter

Um es gleich vorweg zu nehmen, für einen Urlaubstag ist der heutige Tag sehr anstrengend verlaufen. Da unsere Zieldestination, das Island of Adventure, bereits um neun Uhr öffnet, sind wir laut Chris' Zeitrechnung bereits um kurz nach halb neun vor Ort. So können wir zumindest erstmalig miterleben, mit welch feierlichen Worten Gäste den Park selbst eröffnen dürfen. Wie bereits von Busch Gardens gewöhnt, ist auch hier alles weihnachtlich geschmückt.

Um dreiviertel neun sind wir also schon “drinnen” und im leichten Laufschritt auf dem Weg in die Wizarding World of Harry Potter. Genauer gesagt zu Ollivanders, wo ich mir noch als Geburtstagsgeschenk einen Zauberstab aussuchen darf. Kaum zu glauben, aber das ist die Attraktion mit der längsten Wartezeit im ganzen Park. Wir haben Glück und sind gleich vorne mit dabei und dürfen zusehen, wie Ollivander persönlich einem kleinen Mädchen hilft, den richten Zauberstab zu finden. Die ziehen hier wirkliche eine Show ab, echt der Wahnsinn. Da pro Einlass immer nur eine Person für diese Zeremonie auserwählt wird, muss der Rest an Zauberstabinteressierten sein Zauberzubehör im angrenzenden Shop selber aussuchen. Meine Wahl fällt auf den Zauberstab von Hermine. Da Chris kann nicht widerstehen und sucht sich den Stab von Voldemort aus. Hogsmeade…

…und das Hogwarts Castle, zu dem wir uns als nächstes aufmachen, haben die hier so gut nachgebaut, man glaubt wirklich die Bücher seien zum Leben erwacht. Das Wetter, ganz ohne Sonne, passt auch zur Kulisse.

Als nächstes drehen wir eine Runde mit Harry Potter and the Forbidden Journey. Ein absolutes Must für alle Fans. Wir machen Hogsmeade weiter unsicher und nützen die Gelegenheit mit dem Zugführer vom Hogwarts Express ein Foto zu machen.

Meine Geburtstagsgeschenke für den Tag sind noch nicht aus und der Chris lädt mich auf ein Mittagessen inkl. Butterbeer ins Three Broomsticks ein. Zu Essen gabs übrigens Fish and Chips. Das Butterbeer schaut besser aus, als es uns schmeckt. Aber wenn man schon mal da ist muss man da durch ;-) .

Als nächstes ist dann meine absolute Horrorfahrt dran, das Jurassic Park River Adventure. Ein wahrer Liebesbeweis meinerseits, dass ich den Chris bei der Fahrt begleite. Hier ein kleiner Vorgeschmack vom Ende des Rides, der lieb und nett – und vor allem nich Böses ahnend – mit herzigen Dinosaurieren beginnt.

Und wenn man dann rauskommt, nachdem man mit dem T-Rex gekämpft hat, sieht man so aus. Meine Haaren waren übrigens am Abend immer noch nass.

Mein Regencape, gesponsert von Raiffeisen, hat – zumindest MIR – mehr oder weniger nur als Attrappe gedient. Wenn man nämlich ganz außen sitzt, gö Chris, und vor einem zufällig auch keiner sitzt, gö Chris, verlässt man die Tour als gebadete Maus, Regenschutz (der eigentlich eh voll uncool ist) hin oder her. Falls ich es heute nicht schon erwähnt hab, diese Attraktion fahr ich MEIN GANZES LEBEN NICHT MEHR!!! Das River Adventure steht somit auf meiner Liste, von Rides, die ich NIE WIEDER FAHREN WERDE auf Platz zwei, gleich hinter dem Tower of Terror, der ungeschlagenen Nummer eins.

Zum Auftrocken gehts dafür zu unserer absoluten Lieblings-Achterbahn, dem Hulk Coaster.

Mit der Posideon Tour und einer Fahrt mit der Cat in the Hat beschließen wir um ca. vier den Island of Adventure-Park. Wir brauchen eine kleine Pause. Wer wirklich glaubt, wir machen einen Pause, kennt den Chris schlecht. Die kleine Auszeit wird für eine Runde Mini-Golf genützt. Und weil es so schön war, gleich für eine zweite. Dass da Chris mich beim Golfen zwei Mal schiach abzockt schmerzt, aber ich werde mich revanchieren.

Um ca. fünf Uhr beschließen wir dann, denn wir haben ja ein Zwei-Tages-Park-Hopper-Ticket noch in den Universal Studios Park zu gehen, der gleich daneben ist. Das Ticket will ja genutzt sein, der Park hat schließlich noch bis 19:00 Uhr auf. Wir fahren dann also noch mit E.T., Men in Black, wo da Chris dafür beim Alien-Shooting bluten muss, weil ich ihm, ich will ja nicht angeben, aber es sei der Vollständigkeit halber erwähnt, mit über 40.000 Punkten überlegen bin, und mit dem neuen Transformers Ride. Zum Schluss legen wir noch eine Gedenkminute für den Back to the Future-Ride ein, den es leider nicht mehr gibt.

Bevor es in die Heia geht, gibt es noch ein nahrhaftes Abendessen bei Burger King. Hier im Bild mein Angry Whopper mit Käse, Speck, Jalapenos und Zwiebelringen. Hmmm…

 

Chris und Claudia (allein) in Busch Gardens

Um Punkt zehn Uhr öffnet Busch Gardens seine Pforten und wir sind mit dabei. Hier nur am oberen rechten Bildrand zu erkennen, der Park ist bereits weihnachtlich dekoriert.

Weil grad freizeitparkmäßig überhaupt nix los ist um die Jahreszeit darf sogar unser Auto front-row parken (im Hintergrund ist bereits Montu, eine der “großen” Bahnen zu sehen).

Wir starten mit einer der Signature-Achterbahnen, Cheetah Hunt. Dieser Coaster gefällt uns so gut, dass wir uns gleich zwei Mal hintereinander front-row-mäßig auf die Jagd machen. Die Wartezeit beträgt nicht einmal fünf Minuten. So etwas haben wir bisher noch nicht erlebt. Bei den anderen Bahnen dauert es heute auch nicht länger. Ein perfekter Tag für einen Freizeitpark, heute wieder mit dem dazu passenden Wetter.

So, hier noch ein Blick auf Cheetah Hunt, der längsten Achterbahn in Florida. Wichtig noch zu erwähnen: während der Fahrt wird man drei Mal zwischenbeschleunigt. Eine sehr schnelle Angelegenheit also.

Vollgepumpt mit Adrenalin geht es weiter zu Kumba, mit der wir nur ein einziges Mal eine Runde drehen, da bereits SheiKra, die Hauptattraktion des Parks, auf uns wartet. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack.

SheiKra zeichnet sich dadurch aus, dass man in einer Höhe von über 60 Meter in einem Winkel von 90 Grad in die Tiefe stürzt, was auf diesem Bild sehr gut erkennbar ist.

Mit SheiKra sind wir auch gleich zwei Mal unterwegs, einmal davon natürlich in der ersten Reihe. So, eine Bahn geht vor dem Mittagessen noch uns so lassen wir uns vom Serengeti-Train zu Montu bringen, die Bahn, die wir ja schon vom Parkplatz aus gesehen haben.

Da uns einige Rückmeldungen erreicht haben, dass Fotos von unserem Essen ausdrücklich erwünscht sind, hier mein Mittagessen, auf das ich auf keinen Fall stolz bin: Käse-Pizza mit Pommes als Beilage. Vegetarisch zumindest ;-)

Nach dem Essen schaffe ich, verständlicherweise, keine Achterbahnfahrt mehr. Der Chris ist aber noch voll rollercoaster-fit und top-motiviert und fährt noch zwei Runden mit Cheetha Hunt, der Bahn, die uns mit Abstand am Besten gefallen hat.

Da im Park verhältnismäßig zu anderen Parkbesuchen überhaupt nichts los ist, ist der Tag für uns auch noch recht jung und so machen wir uns auf zu den Shows. “Let's get loud”, eine Art Gesangsveranstaltung ist dabei der volle Reinfall, aber den Pensionisten gefällts. Interessanter ist da schon “Critter Cast Away”, eine Tiershow.

Den Tag in Busch Gardens beschließen wir damit Kängurus zu füttern und…

…mit der Erkenntnis, dass zwischen Mensch und Gorilla doch ein bestimmtes Naheverhältnis besteht.

Und weil es so gut war, hier noch unser Abendessen im Cracker Barrel. Steak inkl. mashed potatoes und gravy, fried apples, cole slaw und biscuits für den Chris und Catfish mit Pekankruste und Obst (ich hab ja noch einiges vom Mittagessen wieder gut zu machen) für mich.

Ich weiß, dass sich beim Thema “Freizeitparks” die Geister unserer Blog-Community scheiden. Für alle, die damit nicht so viel anzufangen wissen, hab ich schlechte Nachrichten. Mit dem heutigen Tag machen wir so gut wie nichts anderes mehr als uns in einschlägigen Parks herumzutreiben. Ich werde mich allerdings mit meiner Schreiberei sehr bemühen, damit auch die “Nicht-Fans” etwas davon haben. Da fällt mir noch ein, für alle Fans und alle, die es möglicherweise noch werden: ihr könnt euch die Rides auch auf Youtube anschauen.

 

Einfach nur Urlaub

Heute ist, kaum zu glauben, einfach nur Urlaub angesagt uns so vertrödeln wir den ganzen Tag.

Als allererstes geht es zum Sanibel Island und Lighthouse. Allein die Straße dorthin erinnert stark an den Overseas Highway und die sechs Doller “Überfahrmaut” zahlen wir gerne.

Sanibel Island zeichnet sich durch einen wunderschönen Muschelstrand aus. Muschel soweit das Auge reicht. Ich könnt den ganzen Tag da bleiben und Muscheln suchen.

Da Chris hat Müh und Not mich von da wieder weg zubringen. Vor allem hat er Angst, Zitat: “dass i den ganzen Strand hamzah”. Der sehr starke und kalte Wind und eine Parkuhr die am Ablaufen ist, helfen ihm, mich (mit ganz vielen Muscheln in der Tasche) wieder zurück ins Auto zu verfrachten. Bevor es aber soweit ist, statten wir dem Leuchtturm noch einen kurzen Besuch ab.

Bevor wir unsere Reise nach Tampa fortsetzen, legen wir einen Zwischenstopp beim Castle Golf ein, um eine Runde Minigolf zu spielen. Trotz zweier Hole-in-One meinerseits schaffe ich es (wieder mal) nicht den Chris zu besiegen und das Spiel geht unentschieden aus. Dafür haben wir Glück und gewinnen eine Extra-Runde Minigolf. Der “Gutschein” ist eine Art Holzchip, der gemäß Mini-Golf-Kurs-Besitzerin “nie und nimmer abläuft”. Also, wer demnächst oder auch etwas später nach Fort Meyers fährt, einfach bei uns melden, wir sponsern gerne eine Runde.

Weiter geht es Richtung Tampa, aber nicht ohne in einem Premium Outlet Center anzuhalten. Unsere kleine Shoppingtour durch diese riesige Outlet Mall überrascht uns dann doch etwas, da wir ständig deutschsprachigen Pensionisten über den Weg laufen, oder sie uns, wie auch immer. Hmmm, woher kommt mir das bekannt vor? Schnell ist gekauft, was gekauft werden muss und ab geht's nach Tampa.

So ihr dürft drei Mal raten, wohin uns unser erster Weg führt? Richtig, zum Rock Shop! Dieser verbirgt sich, gleich wie in Hollywood, Florida in einem riesengroßen Gebäudekomplex bestehend aus Hard Rock Hotel, Casino, Cafe und eben Shop(s). Der dazugehörige Parkplatz ist ebenfalls riesig und ziemlich gut besetzt. Im Hotel besser gesagt im Casino angekommen ist dann ziemlich schnell klar wo die alle sind. Ja, ja die Seminole-Indianer haben da schon ein gutes Händchen für Investitionen.

Im ersten vermeintlichen Rock Shop, der sich dann aber als Rock Shop des Casinos entpuppt (hier hat eben alles seine Ordnung), treffen wird auf eine Frau mittleren Alters, die uns nach dem üblichen Small Talk auf deutsch anspricht. Wir erfahren von der Rock-Shop-Angestellten, dass sie aus Russland stammt, in Deutschland über 15 Jahre gelebt hat und nun in den Staaten ist. Österreich kennt sie, weil sie immer über Wien in ihre Heimat fliegt. Echt ein Wahnsinn. Spricht zumindest drei Sprachen fließend die Gute und wir treffen in einem Rock-Shop auf sie. Ohne Worte.

Apropos Worte, noch kurz ein Wort zum Wetter. Falls es euch beruhigt, wir hatten heute mit einem kleinen Temperatursturz zu kämpfen. Ja, ja die Urlauber, jetzt auch noch beschweren übers Wetter, wenns daheim am Schneien ist. Waren es gestern noch über 30 Grad, mussten wir uns heute mit 15 bis 23 Grad begnügen. Pity Party! Morgen soll es dann wieder wärmer werden.

Am Abend checken wir im Holiday Inn Express ein, von dem aus wir auch schon die erste Achterbahn von Bush Gardens, dem ersten Vergnügungspark auf unserer Reise, sehen können. Ein Mal schlafen also nur mehr ;-) .