Philadelphia

Die triste Stimmung von Atlantic City hat sich nun auch auf das Wetter übertragen. Es regnet den ganzen Tag. Da es ja bekanntlich kein schlechtes Wetter gibt, machen wir uns auf nach Philadelphia. Bei dem Wetter und dem Verkehr zieh ich meinen Hut vor Chris' Autofahrqualitäten.

In Philadelphia angekommen trennt uns nur noch eine passende Parkgarage von der Liberty Hall und der Liberty Bell. Unser Auto ist nämlich für viele der Garagen zu groß. Ich hätte mir zwar nie gedacht, dass das einem in Amerika passieren kann, aber genau das sind die Luxus-Probleme mit denen wir uns hier herumschlagen.

Erster Stopp, die Liberty Hall. Hier wurde die Unabhägigkeitserklärung unterzeichnet. Genauer gesagt hier.

Ray, unser Guide, führt uns mit lauter Stimme pointiert, witzig und – was uns am meisten verwundert, da dies hier eine öffentliche Veranstaltung ist – sehr selbstkritisch durch die amerikanische Geschichte. Danach geht's weiter zur Liberty Bell, die wir uns nach dem ganzen TamTam beide größer vorgestellt haben.

Nach einem kleinen Zwischenstopp, wie könnte es anders sein, im HR-Café, besuchen wir den Love Park.

Schwer zu erkennen, aber genau dahinter hat man einen ersten Blick auf die Rocky Steps. Und hier sind sie in voller Größe.

Neben den Stiegen, die eigentlich zum Philadelphia Museum of Art führen, befindet sich auch gleich die Rocky Statue.

Es wäre nicht unser Blog, wenn wir nicht auch über die kulinarischen Highlights (Man vs. Food lässt grüßen) von Philadelphia berichten würden. Heute zäumen wir das Pferd von hinten auf und beginnen aus logistischen Gründen mit dem Nachtisch, den uns Franklins' Fountain kredenzt. And here we go, ein Homestyle Hot Fudge Sunday mit Kirsche :-)

Und so hat's geschmeckt…

Unser Abendessen lässt auch nicht lange auf sich warten. Was wäre ein Besuch in Philadelphia ohne ein Philly Cheese Steak-Sandwich. Wir ordern eines bei Tony Luke's, dem für diese Spezialität förmlich die Türen eingerannt werden. Und das ist er, Tony Luke himself.

Aus optisch-ästhetischen Gründen verzichten wir auf Originalbilder von unserem Essen. Ich sag nur soviel, das Sandwich war so groß, dass mir beim Essen die Hände wehgetan haben, weil es so schwer war. Nein, ich erwarte mir an dieser Stelle kein Mitleid.

Bevor es ins Bett geht, vertrauen wir bei einer Runde Montana-Tropfen darauf, dass uns unsere Mägen unseren heutigen kulinarischen Ausritt verzeihen. Zitat Chris: “Morgen iss i an Salot”.

2 Comments

  1. Reply
    Susi September 26, 2014

    Ich nehme an ihr seid eh brav die Treppen rauf gerannt a la Rocky? !

  2. Reply
    Claudia September 26, 2014

    …aber sicher doch :-)

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>