Fin’s Charles Town

Beim Frühstück bestätigt sich unser Verdacht. Oh my god, wir sind wirklich alleine in diesem Motel und haben daher auch das ganze Frühstücksbuffet für uns alleine. Echt ein komisches und vor allem verschwenderisches Gefühl. Das Frühstücksfernsehen bestätigt dann einen weiteren Verdacht: unvorstellbar, aber ins Weiße Haus wurde vor ein paar Tagen eingebrochen und wir haben uns noch über den ganzen Sicherheitszirkus gewundert…

Zunächst holen wir nach, was wir gestern versäumt haben, und das bei schönstem Wetter. Hier der Beach von Myrtle Beach.

Vor allem nach dem gestrigen Trip von Washington, den da Chris bravurös gemeistert hat, ist die heutige zirka zweieinhalbstündige Fahrt nach Charleston ein wahrer Katzensprung. Dort angekommen, besichtigen wir zunächsten den Waterfrontpark…

…und das Pier. Im Hintergrund die Brücke, über die wir heute gefahren sind.

Um zwei startet dann unsere Walking Tour mit Fin. Echt cool, dass da Chris das gestern am Abend noch organisiert bekommen hat, denn eigentlich gibt es derzeit nur Stadtführungen durch Charleston am Vormittag. Aber der Tour-Anbieter hatte einerseits ein Herz für uns und andererseits es auch noch geschafft einen Tourguide mit ebenso großem Herz, nämlich Fin, aufzutreiben. Zu unserer persönlichen Gewissensberuhigung, denn wir hatten heute bereits ein Zuviel an Aufmerksamkeit beim Frühstück, hat sich dann noch ein amerikanisches Ehepaar unserer Gruppe angeschlossen und wir machen Charleston, früher Charles Town, zu fünft unsicher.

Bei Fin, einem ehemaligen Lehrer, sind wir wirklich in den allerbesten Händen. Er liebt es Leuten “sein Charleston” zu zeigen und das spürt man wirklich. Die Tour dauer eigentlich nur eineinhalb Stunden, mit uns ist er ganze zweieinhalb Stunden unterwegs. Wir sind wirklich froh, dass wir mit ihm unterwegs sind uns so erfahren wir allerlei interessante Dinge über diese Stadt und vor alleim ihre Geschichte. Zum Beispiel, dass dieses Gebäude, als höchstes Haus der Stadt, als Wolkenkratzer durchgeht.

Oder, dass es auch halbe Häuser beziehungsweise halbe Adressen gibt. Wäre ich J. K. Rowling wäre mir spätestens hier die Idee mit der Plattform 9 3/4 gekommen.

Wir haben auch erfahren, für was man diese heutzutage unscheinbaren Steine früher brauchte. Wer nicht draufkommt, keine Schande, wir haben es auch nicht erraten. So oder so ähnlich sehen “Kutscheneinsteigsteine” aus, die vor allem von Frauen und Kindern genutzt wurden.

Hier eines der ältesten Häuser, The pink House. Kostet schlappe 750.000 Dollar und steht grad leer. Wer also in etwas Geschichte investieren möchte ist hier richtig.

Mein persönliches Tour-Highlight, das Dock Street Theatre.

Nächste Quizfrage, was ist das?

Richtig geraten, eine Plakette als Zeichen, dass man eine Feuerversicherung abgeschlossen hatte. Wirklich bemerkenswert für das 18. Jahrhundert, finden wir zumindest.

Cat's Whiskers kommt uns auch noch unter…

…und diese Art der Außenstiegengestaltung.

Da Chris hat sich besonders auf die Rainbow Row gefreut, eine Reihe von Häusern, die alle ganz bunt angemalt sind (was man jetzt auf dem Bild nicht ganz so gut sieht).

Und hier ist er, Fin, mit dem wir einen echt schönen Nachmittag verbracht haben. Danke, Fin!

In diesem Sinne…

 

One Comment

  1. Reply
    Susi October 1, 2014

    Sunshine again! Im Süden & Norden! Enjoy! Hugs: -)

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