From Diagon Alley to Halloween Horror

Dieser Tag wird spannend. Und wer Großes vorhat muss sich entsprechend stärken. Lieber Markus, da uns das Wohle deiner Cracker Barrel-Aktien am Herzen liegt, Essen wir dort zur Abwechslung zu Mittag. Heute ist Homestyle Chicken Sunday, yummy!

wpid-Photo-20141006064055.jpg

Next Stop, Universal Studios. Wir freuen uns schon die ganze Zeite auf den neuen Ride im Harry Potter-Themenpark. Leider gibt’s technische Probleme und wir können nicht wie geplant aus der Gringotts-Bank ausbrechen. Da wir ein Zwei-Tages-Ticket haben versuchen wir es am Mittwoch einfach nochmal.
Was wir aber schaffen ist, mit dem Hogwarts Express, der die beiden Parks Universal Studios und Island of Adventure minteinander verbindet, zu fahren und zwar in beide Richtungen. Da kommt auch schon unser Zug…

wpid-Photo-20141006064057.jpg

…und im Handumdrehn sind wir drinnen…ein echt cooler Ride!

wpid-Photo-20141006064057.jpg

Irgendwann hat die ganze Coolness dann sein Ende und es wird ernst. Ich hätte ja gerne diese Veranstaltung besucht…

wpid-Photo-20141006064058.jpg

…aber wer den Chris kennt, hab ich da keine Chance und daher sieht unser Abendprogramm folgendermaßen aus:

wpid-Photo-20141006064059.jpg

Nice, oder? Hier unser Plan (bzw. zu 80% der Plan vom Chris):

wpid-Photo-20141006064059.jpg

Nun eine kurze Einführung, wie das hier abläuft. Zuerst das gewünschte Haunted House aussuchen (obwohl die Entscheidung hier meiner Meinung nach schwer fällt)…

wpid-Photo-20141006064100.jpg

…und dann heißt es anstellen. Da Chris hat mal wieder alles picobello organisiert und so sind wir bereits im Park beziehungsweise einer speziellen waiting area bevor die Halloween Horror Nights überhaupt offiziell aufsperren. Der Park ist ab 06:30 somit nur mehr für HHW-Besucher zugänglich und wir können aber schon ab 06:00 losstarten. Damit vor allem da Chris nix versäumt, hat er noch zusätzlich einen Express-Pass mit dem er in jedes Haus direkt, ohne lange Wartezeit, reinkann.

Und dann heißt es natürlich: Halloween Horror pur, hier beispielsweise im “The Walking Dead House”. Enjoy!

wpid-Photo-20141006064100.jpg

image

Hier ein Schnappschuss vom Wartebereich vom “Dollhouse of the Damned”.

image

Aber keine Angst. Staff, Security Staff und sogar die Polizei sind immer in der Nähe und jederzeit einsatzbereit.

image

Zu trinken gibt es auch genung.

image

Und für die ganz blutleeren gibt es hier Nachschub.

image

Ganz tapfer wurschtle ich mich durch zwei Häuser mit, nämlich durch “From Dusk Till Dawn” und durch “Alien VS. Predator”. Die Schausteller sind alle ganz schön aufwändig hergerichtet und verstehen die hohe Kunst des Leute Erschreckens. Im AVP-Haus muss meiner Meinung nach ein Predator noch auf Nachschulung. Als er von mir ein thumbs-up bekommt, weil er wirklich scary ausschaut, winkt er mir in aller Predator-Freundlichkeit zurück, not so scary.

Wo mir aber wirklich ein paar mal das Herz fast stehen bleibt sind die sogenannten “Street Experiences”, das sind die im Plan markierten gelben Zonen. Da geht man einfach so nichts böses ahnend vor sich hin und wird von allerlei Kreaturen erschreckt. Am liebsten sind mir die, die vermeintlich ganz normal ausschauen, einen Kapuzenpullover tragen, sich plötzlich umdrehen und dich dann mit einer Kettensäge bis aufs Blut erschrecken. Und so sieht das ganze dann aus, wenn man versucht den Moment des Erschrecktwerdens bildlich festzuhalten. HILFE!

image

Da Chris hat aber, wie deutlich zu sehen, seinen Spaß und so zittere ich mich durch alle vier scary streets durch. Kleiner Tipp: am besten man lässt sich erst gar nicht erschrecken. Ich kann einfach nicht anders und schreie mich durch die Bereiche durch was das Zeug hält, errege Aufmerksamkeit und das hat zur Folge, dass man nur noch mehr erschreckt wird. In keinem der Häuser hab ich mich so erschrocken wie auf den Straßenbereichen. Der Erschreckungsgrad liegt bei “ich bin heiser vor lauter schreien”. Die Veranstaltung wird also aus meiner Sicht ihrem Namen gerecht.

image

Um vor allem mein seelisches Gleichgewicht wieder herzustellen, beenden wir den Parkbesuch dann doch noch mit einer Runde Minion Mayhem.

Gratulation an den Chris, er hat sich mutig allen acht Häusern gestellt. Und neue Freunde haben wir auch gewonnen.

image

We wish you scary nights und sollen liebe Grüsse von Michael Myers ausrichten:

…und ich muss schauen, dass ich mir meinen kürzlich erworbenen Verfolgungswahn ausgelöst durch Kapuzenpulliträger wieder abgewöhn, oder ist der Typ da auf unserem Hotelparkplatz etwa echt???

image

PS: Chris’ Top 5 der Haunted Houses:

  1. AvP: Cooles setting, man fühlt sich echt in das Universum reinversetzt. Enge Raumschiffgänge voll Aliens und ein super Ende wo man durch einen ca 1m hohen Gang fast kriechen musste.
  2. Walking Dead: Längstes Haus mit nachgebauten Szenen aus der 4ten Walking Dead Staffel (Gefängnis, Terminus). Geniale letzte Szene wo man durch einen grossen Raum voll Zombies (inklusive Stroboskop-Effekt) gehen musste. Manche der Walker waren Schauspieler, manche lebensgrosse Puppen. Den Unterschied merkte man erst beim vorbeigehen.
  3. Halloween: Das komplette Haus von Michael Mayers wurde nachgebaut. Beste Schreckmomente. Einer hat mich voll erwischt, als ich dachte dass das Haus schon vorbei ist (Micheal mit Messer hinter einem Kasten hervorgesprungen)
  4. From Dusk till Dawn: Gutes Setting (The Twister). Viel wiedrerkennbar aus dem Film/Serie.
  5. Roanoke: Kanibalenkolonie, die nicht auf einem Film/Serie basiert. Trotzdem einige coole Szenen (zB ein auf einem Herd bruzelnder Kanibale, sehr überzeugend von einem Schauspieler gespielt)

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>