Posts By Claudia Nowak

Zu guter Letzt

Unsere Reisekasse neigt sich dem Ende.

Nicht traurig sein, irgendwann geht auch die schönste Reise einmal zu Ende.

Es war jedenfalls voll scharf.

Wenn auch nicht alles geklappt hat.

 

Auf jeden Fall haben wir uns immer sehr sicher gefühlt.

 

Und wichtige Erkenntnisse gewonnen.

Danke fürs Dabeisein!

 
CU!

And…

 

Grande Finale

Das Beste kommt ja vermeintlich immer am Schluss. Für unseren letzten Tag haben wir uns den Harry Potter-Ride “Escape from Gringotts” aufgehoben. Da wir wissen, dass da alle, alle, alle, die hier sonst grad so Urlaub machen, auch hin wollen, sieht der Plan wie folgt aus.

Wir stehen um kurz nach sechs auf, um 6:30 gibt's Frühstück und etwas nach sieben sitzen wir schon im Auto. Der Park sperrt offiziell um 8:00 auf. Es wäre nicht Amerika, würde es nicht auch hier Ausnahmen geben. Leute, die in Partner-Hotels untergebracht sind, bekommen eine sogenannte “Early Admission”, d.h. sie dürfen früher in den Park. Damn it! Für uns wiederum bedeutet das, dass wir trotz unseres zeitigen Aufstehens und einem kurzen Run bis zur Gringotts Bank dennoch mit einer Wartezeit von 75 Minuten konfroniert sind und dass um gerade mal 8:00 Uhr. Uff.

Die ganze Angelegenehit geht dann doch etwas schneller von statten. In Wahrheit warten wir 50 Minuten und sind dran. Der Ride selbst ist dann so naja. Wir wissen zumindest, dass wir uns heute kein zweites mal mehr anstellen werden. Da Chris verfolgt die Wartezeiten später immer wieder über die Park-App. Wartezeiten von bis zu zwei Stunden sind die Regel und wie am Sonntag auch, kämpft der Ride immer wieder mit technischen Problemen und wird zwischendurch eingestellt. Hier die eindrucksvolle Gringotts Bank inkl. Drachen-Topping. Wenn man genung Geduld zum Warten mitbringt, könnte man auch Fotos machen, wo er grad Feuer speit.

Es stellt sich auch die Frage, wie man überhaupt in die Diagon Alley kommt. Auf den ersten Blick gar nicht so einfach, da der Eingang nicht so offensichtlich ist. Man glaubt man ist irgendwo in London unterwegs. Beim roten Haus gehts rein..

…und dann sind es nur noch ein paar Schritte.

Nach Hogsmeade kommt man, wie bereits berichtet, mit dem Hogwarts Express. Heute gibts Bildmaterial dazu, wie man zur Plattform 9 3/4 kommt. Die haben sich hier echt was angetan und vor allem mit so viel Liebe zum Detail.

Und dann haben wir noch Harry und Co. im Londoner Stadthaus besucht. Leider war grad keiner da.

In Summe verbringen wir sieben Stunden in beiden Parks und dass bei an die 30 Grad.

Heute, am letzten Tag unserer knapp dreiwöchigen Reise, hat die Gehirnwäsche – zumindest bei mir – dann doch noch funktioniert. Ich bestelle mit bei Starbucks einen Pumpkin-spiced Cremecheese Muffin. Man möchte gar nicht glauben, was alles aufgrund der Jahreszeit grad alles mit Kürbisgeschmack gewürzt wird.

Um es mit den Worten von unserer Freundin Susi zu sagen, die ja auch grad in den USA unterwegs ist: “Dass moose jetzt sein”. Hier noch etwas Moose Juice zum Runterspülen.

Schön war's heute. Leider verkraftet Blogsy nicht mehr Bilder, wir hätten ja noch so viel zu erzählen…

Morgen treten wir unsere Heimreise an. Auf bald!

 

Blogspecial: Einfach unglaublich…

…dass in Restaurants fünf verschiede Sorten Zucker am Tisch verfügbar sind. Gesehen in der Cheescake Factory in Baltimore. Zum Vergleich: Starbucks wartet “nur” mit vier auf ;-)

…dass es von unserem Auto eine XL-Version gibt.

…dass eine Funnel Cake soooo unglaublich fett sein muss.

…und dass es anscheinend für fast alles im Leben eine Anleitung gibt.

 

 

Minigolf Championship: Zwischenstand

Leider geht es mir heute sehr bescheiden. Den Tag in den Universal Studios beziehungsweise im Island of Adventure zu verbringen macht daher nicht viel Sinn. Unser Notprogramm lautet daher: Minigolf spielen :-)

Zuerst machen wir das Hollywood Drive In Golf unsicher. Der Name verwirrt etwas. Unser Auto steht hunderte von Metern sicher in einer Parkgarage entfernt. Erster Kurs: “The Haunting of Ghostly Greens”, der einfachste Kurs, den wir bisher gespielt haben. Die Bahnen sind wirklich witzig gestaltet und da Chris zeigt vollen Einsatz.

Beim zweiten Kurs, “Invaders from Planet Putt”, sind die Aliens los und wir mitten drin.

Zwischen den beiden heutigen Kursen finden wir sie dann doch noch, die Bank von Forrest.

Nach einer kleinen Stärkung zu Mittag beim besten Panda der Welt machen wir uns auf zu “Disney’s Winter Summerland Miniature Golf”. Wir entscheiden uns für den Winterkurs. Bis jetzt die enttäuschensten Bahnen und von Disney und vor allem dem Eintrittspreis haben wir uns definitiv mehr erwartet. Der gesamte Kurs macht, im Vergleich zu den anderen Bahnen, die wir bisher besucht haben einen verwahrlosten Eindruck und die Beläge der Bahnen sind schlecht gewartet. Lustig ist jedoch, dass wir uns von Weihnachtslied zu Weihnachtslied vom ersten bis zum 18. Loch durchspielen und das bei 30 Grad. Hier ein paar Eindrücke:

Da wir schon im Disney-Bereich sind, spazieren wir am Abend noch etwas durch Downtown Disney. Ich hoffe, ich bin morgen wieder fit und wir können uns endlich den Gringotts-Ride anschauen.

Ach ja, fast vergessen: wie steht es jetzt überhaupt? So wenig heute mein Tag für einen Freizeitpark war, so wenig war heut dem Chris sein Mingolf-Spiel-Tag. Alle drei Spiele gingen an mich und ich liege somit um einen Sieg vorne. Da wir aber vorhaben noch ein paar Runden zu spielen solange wir da sind, ist das letzte Wort noch nicht gesprochen und es bleibt weiter spannend.

 

Minigolf Adventures

Die Halloween Horror Nights haben auch unserm Blog zugesetzt. Wir kämpfen mit ziemlichen technischen Problemen Blogbeiträge zu posten und den Blog an sich überhaupt online zu halten. Aus genannten Gründen, sind wir ab heute kürzer und weniger bebildert unterwegs :-(

Bei der ganzen gestrigen Aufregung hab ich völlig vergessen zu berichten, dass ich den Chris (wieder mal) bei der Men in Black Alien Attack abgezockt hab. Die Shooting-Challenge haben wir mit 173.000 zu 47.000 Punkten absolviert.

Heute bekomme ich dafür alles in barer Münze zurückgezahlt, beim Congo River Golf und den Disney’s Fantasia Gardens.

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Besonders der Disney-Fantasia-Fairways-Kurs hat es in sich (laut eigener Angabe “the most difficult minigolf-course in the world”). Mit Minigolf hat das hier fast nichts mehr zu tun. Die einzelnen “Bahnen” sind ziemlich weitläufig und es gibt nur wenige Bahnbegrenzungen und dementsprechend viele Strafschläge hagelt es dann auch. An ein Hole-In-One ist erst gar nicht zu denken, obwohl da Chris ein paar mal knapp dran ist. So zirka sieht ein Loch aus. Der gesamte Kurs ist, wie beim richtigen Golf, auf 72 Par ausgelegt.

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Wir haben trotzdem unseren Spaß und da Chris liegt in unserer kleinen Meisterschaft mächtig vorne, noch ;-).

Trödeltag

Den heutigen Tag haben wir uns ja durch unsere Urlaubsumorganisation herausgeschunden. Aus diesem Grund gibt es genau drei Dinge zu tun: 1.) einkaufen 2.) Mittagessen und 3.) in ein anderes (nämlich das ursprünglich gebuchte) Hotel umzuziehen. Aus genannten Gründen (und weil, anderen Leuten bei Einkaufen zuschauen, vielleicht doch net so spannend ist) gibt es daher wenig Fotomaterial und wir improvisieren a bissal.

Als wir kurz nach elf die Orlando Premium Outlets erreichen, finden wir einigermaßen bequem einen Parkplatz. Als wir um zirka nach zwei wieder fahren, ist der gesamte Parkplatz vollgeparkt und die Leute schoppen sich wirklich durch die einzelnen Läden. Die Betonung liegt dabei auf schoppen und nicht unbedingt shoppen. Viele spazieren nur durchs Outlet und schauen einfach nur. Unseren Parkplatz hätten wir bestimmt für gutes Geld verkaufen können ;-). Auffallend ist, dass auch hier grad ein sogenannter “Pink Event” stattfindet. Diese Aktion, wo es darum geht auf das Thema Brustkrebs aufmerksam zu machen, begeleitet uns schon die ganze Reise. Das Hard Rock Café verkauft beispielsweise “Pink Ribbon”-Shirts. Ein Teil des Erlöses kommt der Brustkrebsforschung zugute. Da Chris beteiligt sich prompt und läuft in Zukunft als “Pink Superman” durch die Gegend.

Mittagessen gibt es heute beim Cracker Barrel. Surprise, surprise. Und im heutigen Blog haben wir ganz viel Zeit uns dem wichtigen Thema Essen (beim Caracker Barrel) ausführlich zu widmen. Beginnen wir mit unserem 1er-Menü.

Chicken-Noodle-Soup und ein Lunch Plate mit Butterschnitzerl, wie man bei uns sagen würd (hier: chopped steak with onions, swiss cheese and mushrooms) mit mashed potatoes/with brown gravy und fried apples inkl. Biscuits und…

…ein Open Faced Roast Beef Sandwich, ebenfalls mit Kartoffelpüree/Gravy und Coleslaw für mich.

Dazu trinken wir so gut wie immer die Old-Fashioned Raspberry Lemonade. Hier inkl. der Refills noch bevor überhaupt die Hauptspeise gekommen ist.

Es gibt aber auch (fast) gesunde Alternativen. Hier ein Bespiel aus der Speisekartenkategorie “Wholesome Fixin's”, wo Menüs um die 500 Kalorien zusammengestellt werden. Es liegt natürlich in der Eigenverantwortung eines jeden selbst, die Buttter und das Schälchen mit dem Zimtzucker (beide natürlich nicht mit in die 500 Kalorien einberechnet) zu ignorieren.

Da Cracker Barrel ist nicht nur für sein Essen bekannt, sondern auch für seinen Old-Country-Store, wo man allerlei für zu Hause kaufen kann, unter anderem diese Schaukelstühle.

Damit man Cracker Barrel überall in den USA findet, wurde kürzlich sogar eine Road Trip Map aufgelegt. Was der alles hat, der Cracker Barrel…

Pünktlich um drei checken wir dann in unser Drury Hotel ein, die coolste Hotelkette in die wir uns diesen Urlaub eingebucht haben. Hier gibt es gratis Popcorn und Getränke den ganzen Tag und am späteren Nachmittag ein sogenanntes 5.30-Kickback. Das heißt, dass dort ebenfalls zur freien Verfügung, Snacks wie Chili, Hot Dogs, etc. angeboten werden und sogar alkoholische Getränke von der Bar geholt werden können. Und unserem Comfort Inn können wir von hier aus über die Straße zuwinken.

Ich brauch jetzt jedenfalls meinen Schlaf, morgen wird es scary, Hilfe!

 

On Today’s Menue: Epcot

Unser Urlaubsimprovisationsprogramm sieht heute wir folgt aus: wir verbringen den ganzen Tag und gefühlt die halbe Nacht in einem Disneypark.

Unsere “Eintrittskarten” sehen so aus und haben echt was drauf. Dazu gleich.

Und weil es mein erster Epcot-Besuch ist, bekomme ich auch einen Button, der dies dokumentiert.

Gleich vorweg, wir haben so viel gemacht und erlebt, dass wir jetzt gar nicht alles unterbringen. Hier eine kleine Auswahl unserer Eindrücke: da Chris mit dem Spaceship Earth im Hintergund.

Und auf geht's zur ersten und gleichzeitig einer der coolsten Attraktionen, dem Test Track, nicht umsonst “presented by Chevrolet”. Unsere Eintrittkarte wird hier zum Design-Key und wir (ähm, da Chris) designen unser Auto mit dem wir dann gegen andere Parkbesucher antreten und ein Rennen fahren. Und so sieht unser Flitzer aus:

Unterwegs sind wir damit auch nicht so schlecht, nach allen absolvierten Tests auf der Teststrecke sind wir immerhin zweiter (von drei ;-) ).

Eher beunruhigend war der Ride “Living with the Land”, wo man unter anderem erfährt, wie der “Ackerbau” der Zukunft aussehen wird, nämlich so. Das “tolle” daran ist, man kommt ganze ohne Erde aus und spart damit Ressourcen. Es gibt davon auch Kombinationen mit Aquarien, wo Pflanzen und Fische in einer wunderbaren Symbiose (glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende) leben. Echt verrückt.

Ein bißchen Kitsch muss sein, Regenbogen all inclusive bei Disney.

Man muss schon sagen, die tun sich hier landschaftsmäßig wirklich was an.

Ein eher unübliches Objekt in einem Aquarium.

Und der Tag endet voll spät mit dem obligatorischen Feuerwerk.

Good bye and good night!

 

 

Hello Florida!

Heute ist der letzte Road-Trip-Tag. In Summe sind wir über vier Stunden automäßig unterwegs. Einen kleinen Zwischenstopp legen wir in St. Augustine ein, um uns das älteste Küsten-Fort in den USA anzusehen, das Castillo de San Marco.

So fällt der erste Blick aufs Fort aus, sehr schön versteckt die ganze Angelegeneheit.

Und so sieht es aus, wenn man von oben draufschaut. Wir haben unsere Burgen, Amerika eben seine Forts und hinzu kommt, dass dieses bis dato noch nie eingenommen wurde.

Am Eingang werden wir in USA-Manier gewarnt: “The Castillo was built for war and not modern safety standards. Please be careful of your step while visiting.” Weltklasse!

Kaum zu glauben, dass das Fort selbst überwiegend aus gepressten Muscheln erbaut wurde, was man sich zirka so vorstellen kann.

So, nun ein kleiner Rundgang. Hier ist der Eingang.

Der Innenhof.

Der Innenhof mit Blick auf einen Wachesoldaten.

Die Schlafräumlichkeiten.

Erster Stock.

Und erster Stock mit Aussicht.

Wie man sieht, ist das Florida-Wetter sehr einfallsreich. Von Regen bleiben wir einigermaßen verschont und erreichen am spätern Nachmittag Orlando und das zwei Tage früher als geplant. Uns wird schon was einfallen ;-)

Vor dem Schlafengehen wird dann endlich die diesjährige Mini-Golf-Championchip feierlich bei einer Runde in der Pirate's Cove eröffnet. Unsere Weltmeisterschaft beginnt mit einem Unentschieden spannend. Wir halten euch über unsere Statistik am Laufenden und wünschen eine gute Nacht.

 

Savannah’s Squares

Heute geht's von Charleston in zirka zwei Stunden nach Savannah. Davor muss getankt werden, dem Chris seine Leidenschaft gleich nach dem Fahren selbst.

In Savannah angekommen, entscheiden wir uns den historischen Stadtteil mit einem Grey Line Trolly nach dem hop-on/hop-off-Prinzip zu erkunden. Wirft man einen Blick auf den Stadtplan von Savannah fällt gleich auf, dass diese Stadt perfekt nach dem Schachbrettmustersystem gebaut wurde. Das Besondere an Savannah sind daher auch seine 22 Squares, kleine parkähnliche Quadrate, die die Stadt botanisch aufpeppen und zum typischen Stadtbild beitragen.

Der Trolly chauffiert uns 90 Minuten durch die Stadt und wir gewinnen einen sehr guten Überblick. Danach erkunden wir Savannah auf eigene Faust. Als erstest zieht es – vor allem mich – in die Savannah's Candy Kitchen. So sieht das Paradies aus und kosten dürfen wir es auch :-)

Auch hier merken wir das zunehmend südliche Flair und die allgemeine Lockerheit. Bis dato mussten wir für alkoholische Getränke kein einziges Mal unsere ID zücken und hier gehen sogar Drinks-To-Go durch.

Starten wir mit unserer Tour. Hier einige Life-Oak-Trees, “the official state tree of Georgia”. Uns gefallen sie sehr gut. Und was da so runterhängt ist Spanish Moss und eben “commonly on the southern life oaks”.

Ein weiterer Teil des Stadtbildes sind die Studenten des Savannah College of Art and Design. Der Campus des privaten College erstreckt sich sozusagen über die ganze Stadt und so findet man an jeder zweiten Ecke Studenten, die eifrig am Zeichnen sind. Motive gibt es ja genug, beispielsweise die ganzen Squares. Hier einer der bekanntesten, der Chippewa Square, bekannt aus Forrest Gump. Forrest sitzt im Film mit einer Schachtel Pralinien auf einer Bank, wartet auf den Bus und erzählt seine Lebensgeschichte. Die Original-Bank gibt es zwar nicht, aber die hier ist nur zirka zehn Meter von der Film-Bank entfernt. Und Pralinen gibt's auch.

Sehr beeindruckend ist auch das Savannah Theatre, das älteste Kino in den USA (eröffnet 1818), wie uns erzählt wurde.

Der Hunger treibt uns dieses Mal, ich traue es mich schon gar nicht mehr zu sagen, zu einer Man vs. Food-Empfehlung. Zunzi's wurde von Adam Richman zu den drei besten Sandwich-Lokalen in den USA gewählt. Hier rennt zudem voll der Schmäh. Zum einen fallen wir – wiedermal – ungut mit unseren Yankee-Kappen auf (sollten wir schon mal schön langsam überdenken anfangen) und dann hauen sich die Typen auch noch über unseren “Austrian-Accent” ab. Und da Lachen bekanntlich ansteckt, kriegen wir uns auch fast nicht mehr ein und sind froh irgendwie unsere Bestellung anzubringen. Der Ladenbesitzer fühlt sich jedenfalls geehrt, dass wir von so weit herkommen und benennt für den Chris – zumindest kurzfristig – eines seiner Sandwiches um. We proudly present, “The Austrian Godfather”:

Abschließend noch etwas Kulturprogramm. Typische Häuser.

Halloween naht.

Und ein kleiner Abstecher zum historischen Friedhof.

Und weil es so schön ist, noch mehr Oaks und Moss.

Der Abschluss unserer Trolly-Tour wird dann auch noch ganz lustig. Der Trolly-Provider ist a bissal müllig organisiert und es taucht einfach kein Trolly für ein finales Hop-on mehr auf. Während wir warten, schließt sich uns ein älteres deutsches und sehr USA-erfahrenes Ehepaar an. Die beiden Frankfurter sind echt der letzte Schrei. Also wenn ich mal ein Buch schreib, die zwei bekommen ein Kapitel für sich. Zurück zu unseren Autos kommen wir dann durch den Chris seinen lösungsorientierten Zugang die zehn Minuten, die wir für das fehlende Wegstück brauchen, einfach zu Fuß gehen. Beim Auto angekommen verabschieden wir uns von unseren Reisegefährten, die hartnäckig versuchen für den erlittenen Schaden ihr Geld vom Manager zurück zu bekommen. Wir wünschen ihnen jedenfalls alles Gute und machen uns auf zu unserem Motel.

 

Fin’s Charles Town

Beim Frühstück bestätigt sich unser Verdacht. Oh my god, wir sind wirklich alleine in diesem Motel und haben daher auch das ganze Frühstücksbuffet für uns alleine. Echt ein komisches und vor allem verschwenderisches Gefühl. Das Frühstücksfernsehen bestätigt dann einen weiteren Verdacht: unvorstellbar, aber ins Weiße Haus wurde vor ein paar Tagen eingebrochen und wir haben uns noch über den ganzen Sicherheitszirkus gewundert…

Zunächst holen wir nach, was wir gestern versäumt haben, und das bei schönstem Wetter. Hier der Beach von Myrtle Beach.

Vor allem nach dem gestrigen Trip von Washington, den da Chris bravurös gemeistert hat, ist die heutige zirka zweieinhalbstündige Fahrt nach Charleston ein wahrer Katzensprung. Dort angekommen, besichtigen wir zunächsten den Waterfrontpark…

…und das Pier. Im Hintergrund die Brücke, über die wir heute gefahren sind.

Um zwei startet dann unsere Walking Tour mit Fin. Echt cool, dass da Chris das gestern am Abend noch organisiert bekommen hat, denn eigentlich gibt es derzeit nur Stadtführungen durch Charleston am Vormittag. Aber der Tour-Anbieter hatte einerseits ein Herz für uns und andererseits es auch noch geschafft einen Tourguide mit ebenso großem Herz, nämlich Fin, aufzutreiben. Zu unserer persönlichen Gewissensberuhigung, denn wir hatten heute bereits ein Zuviel an Aufmerksamkeit beim Frühstück, hat sich dann noch ein amerikanisches Ehepaar unserer Gruppe angeschlossen und wir machen Charleston, früher Charles Town, zu fünft unsicher.

Bei Fin, einem ehemaligen Lehrer, sind wir wirklich in den allerbesten Händen. Er liebt es Leuten “sein Charleston” zu zeigen und das spürt man wirklich. Die Tour dauer eigentlich nur eineinhalb Stunden, mit uns ist er ganze zweieinhalb Stunden unterwegs. Wir sind wirklich froh, dass wir mit ihm unterwegs sind uns so erfahren wir allerlei interessante Dinge über diese Stadt und vor alleim ihre Geschichte. Zum Beispiel, dass dieses Gebäude, als höchstes Haus der Stadt, als Wolkenkratzer durchgeht.

Oder, dass es auch halbe Häuser beziehungsweise halbe Adressen gibt. Wäre ich J. K. Rowling wäre mir spätestens hier die Idee mit der Plattform 9 3/4 gekommen.

Wir haben auch erfahren, für was man diese heutzutage unscheinbaren Steine früher brauchte. Wer nicht draufkommt, keine Schande, wir haben es auch nicht erraten. So oder so ähnlich sehen “Kutscheneinsteigsteine” aus, die vor allem von Frauen und Kindern genutzt wurden.

Hier eines der ältesten Häuser, The pink House. Kostet schlappe 750.000 Dollar und steht grad leer. Wer also in etwas Geschichte investieren möchte ist hier richtig.

Mein persönliches Tour-Highlight, das Dock Street Theatre.

Nächste Quizfrage, was ist das?

Richtig geraten, eine Plakette als Zeichen, dass man eine Feuerversicherung abgeschlossen hatte. Wirklich bemerkenswert für das 18. Jahrhundert, finden wir zumindest.

Cat's Whiskers kommt uns auch noch unter…

…und diese Art der Außenstiegengestaltung.

Da Chris hat sich besonders auf die Rainbow Row gefreut, eine Reihe von Häusern, die alle ganz bunt angemalt sind (was man jetzt auf dem Bild nicht ganz so gut sieht).

Und hier ist er, Fin, mit dem wir einen echt schönen Nachmittag verbracht haben. Danke, Fin!

In diesem Sinne…