Disney Horror Picture Show

Nein, das ist kein Horror Picture, das ist unser Frühstück. Echt niedlich.

Wir gehen es heute mal langsam an und fahren zum Einkaufen. Da Chris ist erstaunlich pflegeleicht und in rund zwei Stunden hamma alles.

Nach der Hektik in der Shopping Mall sehen wir uns nach etwas Ruhe und Entspannung beim Minigolfen, womit auch die diesjährigen Meisterschaften eröffnet wären. Mein Titel steht zur Verteidigung an.

Startkurs ist das Winter Summerland Disney Minigolf zum stolzen Eintrittspreis von 30 Dollar. Aber dafür bekommt man auch so einiges geboten.

Eine kleine Spritztour mit Santa's Schlitten.

Eine wunderschöne Sandburg!

 

Santa himself.

Und diese riesengroße schwarze Schlange, die plötzlich direkt neben uns vom Baum fällt. Dieses Geräusch krieg ich nie mehr aus meinen Ohren. Achtung: Disney Horror Picture approaching…

Waaaaa…und ich krieg einen Herzinfarkt und hab ein “Ich-kann-nie-nie-nie-mehr-unter-einem-Baum-durchgehen-Trauma”. Und dabei sagt da Chris immer “…do gibt's nix Wüdes, wir san in Disney!”. Ha, seit heute weiß ich es besser und seine tröstenden Worte “do obn is nix”, die ich heute noch öfters zu hören bekomme, helfen auch nicht viel. Bin noch immer im Gänsehaut-Modos. Voll zach!

Mit konzentriertem Mini-Golf spielen ist es dann auch vorbei und ich verliere, aber immerhin mit der besten Ausrede ever.

Dr. Chris kennt mich dann mittleweile doch so gut und weiß, wie Erste Hilfe am Effetivsten zu leisten ist: Koffein und Zucker müssen her.

Na, du kleiner Boston Kreme Donut, gleich hab ich dich…

Gotcha! Vui guat!

Da ich ab heute nur mehr auf baumfreien Mini-Golfplätzen spiele, findet das Revanche-Game auf dem Bonanza Golfkurs statt.

Baumdichte- und größe schwer in Ordnung!

Areal ansonsten für den günstigen Preis von insgesamt zwölf Dollar top. Mein Spiel wird auch besser und die Partie geht unentschieden aus.

Der Tag ist noch jung und wir probieren Munzee aus. Schaut auf dem Bild genau so spannend aus, wie es in Wirklichkeit ist.

Nach so viel Action heute, versuche ich nur mehr an liebe, fluffige und putzige Pandas zu denken. Hilft bestimmt. Gute Nacht, ihr Lieben!

 

 

Geocaching vs. Munzee

Der heutige Tag stand wieder ganz im Zeichen von Geocaching. Sorry, an all jene, die das bereits nervt, aber wir haben euch ja gewarnt.

Den ersten von insgesamt vier Caches finden wir gleich um die Ecke unseres Hotels in Miami und es ist, surprise, surprise ein sogenanntes Travel Bug-Hotel. Ein spezieller Cache, der dazu dient seine Travel Bugs auf die Reise zu schicken.

Aber zunächst wird das Areal skeptisch nach Spinnen und sonstigem Getier abgecheckt.

Und hier ist es, das Travel Bug-Hotel. Und spontan entschließen wir uns, dass das auch ein guter Ort für den bereits gefundenen Travel-Bug ist. Gute Reise!

Neben einem weiteren Geocaching-Tag haben wir heute auch einen Roadtrip-Tag. Für die Strecke Miami – Orlando inkl. Zwischenstopp in Cape Canaveral planen wir an die vier Stunden ein.

Kleiner Imbiss bei Dunkin Donuts. Mhhh…und angeblich transfettfrei.

Und weiter geht es zu den nächsten beiden Highlights. Einem Geocaching-Store, ja soetwas gibt es wirklich, es geht doch nichts über eine gute Ausrüstung…

…und einen im wahrsten Sinne des Wortes “coolen Cache” mit über 800 Favorite-Points (“zufällig” gleich neben dem Laden). Der größte Cache, den wir je gesehen haben.

Im Shop erfahren wir auch, dass es einen neuen Trend gibt, nämlich Munzee. Ist so ähnlich wie Caching, nur dass man QR-Codes finden muss und diese dann direkt über sein Smartphone loggen kann. Geht also schneller und eignet sich vermutlich gut für urbane Räume. Wir haben spaßeshalber mal das Gebiet um unser Hotel nach Munzees gecheckt, du liebe Güte! Es gibt viel zu tun ;-).

Cache Nummer drei hat wieder Mal was mit einer Webcam zu tun, winke, winke!

Und der vierte Cache führt uns zum B52-Park, wo wir ein Foto von uns und dem zu sehenden Flieger machen “müssen”. Mission accomplished!

Je näher wir nach Orlando kommen, umso höher wird auch die Cracker Barrel-Dichte und hier ist es auch schon, unser verspätetes Mittagessen, oder frühes Abendessen, oder wie auch immer. Hauptsache Cracker Barrel!

In unserem Hotel, dem Comfort Suites Maingate, werden wir mit den Worten “you look like College” sehr schmeichelhaft begrüßt. Den Abend verbringen wir in Downtown Disney, um uns auf unsere Parkbesuche gebührend vorzubereiten. Ein kleiner Nachtisch ist auch drinnen :-)

Und da Chris arbeitet schon ernsthaft an der Verkleidung für Fasching 2016. Aber ich verrate gar nichts!

Und dann ist es endlich soweit. Nachdem wir ganz Downtown Disney abgesucht haben, finden wir unsere Magic Bands. Disney, wir kommen!

 

Art Deco Pros

It's a Jungle out there, genauer gesagt vor unserer Haustüre. Durch dieses Verkehrschaos kämpft sich der Chris, um nach Key Biscayne zu kommen. Respekt! Ich wär verloren auf den bis zu sieben-spurigen Highways und Verkehrsknoten, die über mehrere Ebenen gehen. Zudem darf von rechts überholt werden und es scheint zum guten Ton zu gehören, die persönliche Aufmerksamkeit nicht nur auf den Verkehr zu richten, sondern auch mit seinem Mobiltelefon zu teilen.

Für Nicht-Freunde des Geocachens habe ich gute Nachrichten. Aufgrund der sehr lebendigen Tierwelt (siehe Blogspecial, vor allem der Part mit den Spinnen) stellen wir Cachen für heute zeitig ein.

Hätten wir nicht so viel Angst, ähm Respekt, vor diesen posierlichen Tierchen in ihrem natürlichen Lebensraum, hätte die Geocaching-Route so ausgesehen. Wir sind im Bill Baggs Cape Florida State Park auf Key Biscayne und erkunden den Leuchtturm inklusive dazugehörigem Areal. And here we go.

Der Ausblick vom Leutturm ist einfach nur WOW!

Bis hier läuft alles wie am Schnürchen. Wir beantworten alle Fragen, berechnen den Ort des Caches und landen dann dort…

…und stellen die Suche sofort ein. Nach dem Mosquito-Massaker von gestern, reicht das heutige Spinnenpensum und wir verweigern.

Daher geht es zurück nach Miami Beach und wir trösten uns im News Cafe mit folgendem Mittagessen: Breakfast Special für den Chris und einen Cesar Salad mit frittierten Kalamari für mich. Und der Cache-Fehlschlag, welcher Cache!?, ist vergessen.

Am Nachmittag machen wir dann Miami Beach unsicher und dass in der allerbesten Begleitung mit Art Deco Tourguide, James. And here we go again…

Da wir zwei die einzigen Tour-TeilnehmerInnen sind, haben wir James' volle Aufmerksamkeit. Und er gibt sich wirklich alle Mühe uns zu “Art Deco Pros” auszubilden. Wir teilen unser Wissen gerne mit euch. Wichtige Art Deco-Kriterien sind: Symmetrie, die Zahl drei, Glasbausteine, Korallenstein, die Art Deco Farben (ursprünglich keine Pastellfarben, sondern weiß, braun, beige, schwarz), “eingefrorene” Fontänen und Stromlinienform, um nur einige zu nennen.

Interessant ist, dass vor allem Hotellobbies, aus früheren Zeiten, sehr kunstvoll gestaltete Böden haben und eine eigene Symbolik auf die versteckten ehemaligen Casino-Räume verweist. Das zuletzt gepostete Bild zeigt einen solchen Raum (heute Teil einer Bar). Von Al Capone über Marilyn Monroe bis hin zu Frank Sinatra, sie alle waren schon da.

Mit einem beliebten Glauben wird auch aufgeräumt, ihr müsst jetzt stark sein. Die Flamingos, für die Florida so gerne steht, sind ursprünglich gar nicht von hier, sondern sie wurden Anfang des letzten Jahrhunderts aus Afrika importiert, um Urlaubsflair zu verbreiten. Da man nicht beachtet hat den Vögeln die Flügel zu stutzen, haben sie sich verbreitet und sind somit zum Wahrzeichen für Florida geworden.

Zum Schluss der Tour rückt James noch mit der Information heraus, dass er eigentlich Schriftsteller ist. Für alle zum Nachlesen: South Beach Star von James Cubby. Als ich erfahre, dass James pro verkaufter Kindle-Version nur 25 Cent erhält, überkommt mich wirklich ein schlechtes Gewissen. So sehr ich meine Kindle-App auch liebe, ich verspreche James auf alle Fälle die hard copy-Ausgabe zu ordern. Erleichtert dann auch die Ablage des ergatterten Autogramms :-).

…und die Wellen bringen euch direkt zum Casino-Raum ;-).

Wenn ich wieder daheim bin, freu ich mich schon auf die heute viel zitierte Serie Miami Vice. Kaum zu glauben, dass eine einfache Fersehserie wesentlich dazu beigetragen hat, dass Miami Beach zudem geworden ist, was es heute ist; ein, trotz der sehr bewegten Vergangenheit, beliebter Urlaubsort wie ursprünglich in den 1930er Jahren.

Ein Extra-Dank geht abschließend an das Art Deco Tour-Büro. Voll cool, dass wir die Tour (war usprünglich auf den 7.11. gebucht) problem- und kostenlos auf heute verlegen konnten und danke, dass diese mit uns als den einzigen TeilnehmerInnen auch tatsächlich veranstaltet wurde.

 

Blogspecial: Wild Wild East

Nicht nur im Westen geht es wild zu, bei uns auch. Hier ein Auszug der heute erlebten heimischen Tierwelt, teilweise zum Selbst-Entdecken.

OMG, Spinne!!!

 

Noch immer die gleiche Spinne!!!

Irgendeine Echse!?

Spazierender Waschbär.

 

Hungriger Waschbär.

 

Chillender Waschbär.

 

Von uns allmählich genervter Waschbär.

 

Hörnchen I.

 

Hörnchen II.

 

Meiiiii, ein Mini-Schwein :-)

 

 

Wilde Side of the Keys

Wie angekündigt, verlassen wir die Keys. Auf dem Weg zurück nach Miami erleben wir viel. Wir begegen DJ Ötzi…

…und, wie könnte es anders sein, geocachen wir was das Zeug hält. In Summe werden es heute zehn Zugänge in unserer Cache-Bilanz. Der heutige Geocaching-Tag steht ganz im Zeichen, sowohl freiwillig, als auch unfreiwillig, der heimischen Tierwelt.

Wir starten mit einer leichten Aufgabe in den Tag und erfragen im Florida Keys National Wildlife Refuges Visitor Center den “Oh Deer”-Cache. Dir freundliche junge Dame überreicht uns den Cache mit einem verschwörerischen Grinsen im Gesicht. Und da ist er auch schon!

Im Visitor Center erfahren wir auch einiges über die tierische Umgebung und wollen dann natürlich auch Wild zu Gesicht bekommen. Eingestellt sind wir auf Rehe und Hirsche, werden dafür aber von diesem Zeitgenossen erwartet, zu dem sich in weiterer Folge auch noch eine Schildkröte gesellt. We proudly present, our first and one and only Selfie with Aligator (liebe Kinder, nicht nachmachen!).

Und das an einem so idyllischen Ort, wie dem Blue Hole, einem Earthcache übrigens.

Und dann, aaaah Deer…

…aber leider nur von der Fotowand abgeknipst.

Weiter geht es die Keys entlang und weil es so schön war, hier nochmals, der einzigartige Ausblick. Die Brücke daneben ist die alte Eisenbahnbrücke, die leider dem Hurricane von 1935 zum Opfer fiel.

Ich könnte ewig so weiter fahren. Unserem Sonic, dem Sparwunder gefällt es auch, bisher haben wir nur an die zwölf Euro Sprit verfahren. Aber die Pflicht ruft. Hier eine Art Pinata-Cache, sehr originell.

Beim nächsten Cache wird des fast gefählich, da uns einer Gruppe dieser Kollegen erwartet. Sehr schnell übrigens. Leider lohnt sich die Mühe nicht mal, der Cache wurde anscheinend kürzlich entwendet.

Kurze Verschnaufpause mit einer Key Lime Pie von der Blond Giraffe (es gibt sie doch noch, wenn auch nicht mehr auf Key West!).

Bis es Zeit wird, um im Key Largo Conch House, Mittag zu essen, widmen wir uns den Key's Critters, die wir ja schon am Weg hinunter teilweise gecacht haben. Das Viechzeugs ist nicht zu unterschätzen. Wir finden einen Hummer, einen Delfin, zwei Krabben und einen Rochen.

Dieser hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich. Als der Chris den Cache öffnet, springt ihm eine Spinne entgegen. Passt gut zur Schlange, die er heut schon gesehen hat. Aufpassen lautet die Devise!

Zur Nervenberuhigung hilft ein kleines Mittagessen. Hier die weltberühmten und preisgerühmten Key Largo Conch House Conch Fritters.

Und Mahi- und Conch-Tacos (aus verantwortungsvollem und nachhaltigem Fischfang, wie uns die Website versichert). An dieser Stelle muss ich auch noch etwas Richtigstellen. Wie wir heute aus erster Hand erfahren heißt es Konk und nicht Koooonsch! Bitte sehr. Konk, Konk, Konk.

Gestärkt geht es weiter zum Everglades National Park. Kaum zu glauben, aber der Verein hat Geocachen für sich entdeckt und hat, wenn auch leider mit wenig Fantasie, fünf offizielle Caches im Park ausgelegt. Da heute Veteran's Day, also ein Feiertag ist, sparen wir uns den Eintritt und cachen unter dem Motto “Park Employee for a Day” los. Leider nur solange bis Unmegen völlig wahnsinnig gewordener und sich im Blutrausch befindender Mosquitos (das putzige Hörnchen beim zweiten Cache war anscheind nur zur Ablenkung da) auf uns aufmerksam werden. Nicht mal im Auto sind wir von diesen Biestern sicher. Nach kurzem Gefecht schaut unser Sonic aus, als hätten wir eine ganze Halloween Horror Night darin veranstaltet. Ich hoffe, wir müssen keine unangenehmen Fragen beantworten, wenn wir das Auto zurück geben.

 

Tierisch lassen wir den Abend dann auch ausklingen, beim besten Panda der Welt.

Abschließend noch in eigener Sache, möchte ich Marty (McFly) als neues Mitglied in der Nowak-Family herzlich begrüßen. Der junge und aufgeweckte Kärntner gehört seit heute zu uns!

Ich bin mir sicher, dass dich Niki, die uns leider vor kurzem plötzlich verlassen hat, sehr gemocht hätte. Vielleicht ist dieser Hundekeks ja für dich, Marty!

Welcome to the Jungle, Marty and see ya later, aligator ;-).

 

Cruiz’n Key West at Night

Hier noch ein kleiner Nachtrag unseres Abendprogramms.

Mit dem Rad geht es zum Sunset Pier um eben diesen zu genießen.

Danach machen wir die nächste Food Shack unsicher, Bo's Fish Wagon.

Hier beweisen wir fast den gleichen Geschmack. Ich habe Key West Pink Shrimp mit Bohnen und Reis gewählt, da Chris die Shrimp im Taco-Format. Sehr zu empfehlen!

Die Nacht ist noch jung und wir radeln weiter. Achtung Flamingos (für dich, Susi)!

Cachen kann man, wenn auch unter erschwerten Bedingugen, auch Nächtens. Der Hemingway-Cache ist der einzige den wir nicht finden bzw. uns nicht an tun wollen (wir hätten im Müll graben müssen), dafür finden wir (ich, wieder hehe) den 0-Mile Cache doch noch. Es wäre verständlich und akzeptabel gewesen, hätten wir dieses kleine Ding (Mikrocache) inklusive Minilogbuch übersehen. Stolze Tagesbilanz: neun geloggte Caches.

Leider verbringen wir heute den letzten Abend auf Key West. Ab morgen senden wir wieder live aus Miami.

 

Cruiz’n Key West

Heute Morgen stehen wir zeitig auf, tummeln uns zum gecharterten Wasserflugzeug und heben ab in Richtung Dry Tortugas Nationalpark.

Und gerade als wir diesen Earthcache erkunden wollen, weckt uns Jimmy Buffett aus unseren Träumen und flüstert uns, dass wir uns auf seine Spuren begeben sollen. Wer will schon 70 Milen vom sicheren Land ein nicht mal ganz fertig gebautes Fort anschauen? Jimmy wir kommen!

Der tatsächliche Start in den Tag schaut dann so aus…klingt kompliziert, ist es auch, weil wir auf der Suche nach einem Multi-Cache sind. Sprich, der Cache verfügt wie bei einer Art Schnitzeljagd über mehrere Stationen und diese müssen zunächst mal berechnet werden. Man beachte, dass dieses Mal auch nicht digitale Mittel zur Unterstützung eingebracht werden.

In Summe hat dieser witzige Cache acht Stationen und führt uns von Jimmy Buffett’s (Singer, Songwriter, Author) Unterkunft bis zu seinem Tonstudio.

Parallel zu Jimmy Buffett’s Lebenserkundung starte ich meine eigene inoffizielle Key Lime Pie-Tour und erlebe Erfreuliches. Hier, Kermit himself, bei seinem Flagshipstore. Er begrüßt uns persönlich, öffnet uns die Tür und zieht dem Chris eine Key Lime Pie drüber. No kidding, aber die Torte war zum Glück unecht, wäre ja auch die volle Kuchenverschwendung gewesen.

Dann geht es weiter zur Key West Key Lime Pie Company und dann ist es soweit, voilà, Key Lime Pie in a cup! Macht, wie am Bild zu sehen, unglaublich glücklich!

Dann radeln wir weiter durch Key West von einem Cache zum anderen. Und die Leute hier haben ganz viel Geocaching-Fantasie.

Hier, mein Lieblingscache des Tages, die Flying Pigs.

Hier finden wir auch einen sogenannten Travel Bug, ein Cache, der um die Welt reisen soll, und nehmen ihn mit. Dieser hat kein bestimmtes Ziel im Visier. Auf der Website erfahren wir jedoch, dass es ein Memorial-Cache eines verstorbenen US-Soldaten ist. Wir hoffen sehr, dem Travel Bug gefällt es in Österreich.

Dann kommen wir an einem “Mafia-Guesthouse” vorbei. Welche Tür würdet ihr nehmen?

Weiter geht es mit etwas zeitgenössischer Grafitti-Kunst und einem wirklich tollen Versteck.

 

Als geübte Geocacher ist es dann nicht allzu schwer in einem Hinterhof eines anderen Lokals Garbo’s Grill, einen Food Truck, ausfindig zu machen. Einmooolig!

Ich habe die Kogi Tacos und der Mahi Mahi vom Chris versteckt sich noch im Burrito.

Caching ist immer noch nicht fad geworden und mit unseren Bikes sind wir ja flott unterwegs. Auf geht es zum Florida Keys Eco-Discovery Center. Follow the yellow parrot fish!

Das Discovery Center ist auch wieder so ein verborgener Schatz. Kein Eintritt und man erfährt viel Interessantes über das Riff und sein Ökosystem. Es bietet sich auch sehr gut an um Fake-Fotos vom Dry Tortugas National Park zu machen ;-).

Dem Papageienfisch weiter folgend chillen wir dann am Nachmittag noch in der Green Parrot Bar, the first and last bar on US 1…

…und stoßen auf den am Vormittag, unter schmerzlichem Einsatz von Chris Knien, doch noch gefundenen “Facade-Cache” an.

Das Abenprogramm haben wir noch vor uns. Mal schaun, ob uns Jimmy Buffett einen Margarita spendiert.

 

Blogspecial: The Conch Train

Ich sag es ja ungern, aber ich glaube, wir werden verfolgt. Dieses Mal nicht von Samaritan…

…sondern vom Conch Train.

Um dieses Phänomen genauer zu erklären…das ist eine Conch (Koooonsch)…

…eine Muschel, die leider in freier Wildbahn aufgrund von Überfischung nur mehr selten anzufinden ist und daher unter Naturschutz steht. Obwohl sie geschmackstechnisch nicht allzu viel hergibt, ist sie vor allem in dieser Gegend auf fast jeder Speisekarte zu finden. Mit dem Unterschied, dass es sich um Muscheln aus Zuchtbetrieben handelt. Besonders bekannt sind die sogenannten Conch Fritters, Foto folgt möglicherweise noch.
Und das hier ist der Conch Train. Eine beliebte Touristenattraktion, die auf Key West unterwegs ist und zwar immer dort, wo wir auch sind. Strange!
Nein, das ist der Old Town Trolley…nicht mal in einer Bar beim gepflegten Nachmittagsdrink hat man seine Ruhe…

…und beim Essen auch nicht. Der Conch Train ist einfach überall!

Also aufpassen, uns hat er schon gefunden. Wir haben euch gewarnt.

 

Einfach “einmooolig”

Wenn ich den heutigen Tag mit einem Wort zusammen fassen müsste, fällt mir nur der berühmte Sager “einmooolig” meines Ur-Opas ein. Meistens verwendete er diesen Ausdruck in Zusammenhang mit Essen, was ja auch zu uns sehr gut passt.

Wobei wir schon beim Thema wären. Unser “einmoooliges” Frühstück im Blue Heaven, das Rooster Special für den Chris und ein Breakfast Sandwich mit Obstsalat und Bananabread für mich (dabei mag ich nicht mal Bananen, aber hier schmeckt es einfach himmlisch und da Chris behauptet sogar, es wären gar keine Bananen drin gewesen – was soll's die Wahrheit liegt sicher irgendwo dazwischen). Als uns der Kellner fragt, ob wir Orangensaft, Kaffee oder eine Bloddy Mary haben möchten, sind wir die einzigen weit und breit, die beim antialkoholischen Getränk bleiben. Sourrounding im Key West Style eben.

Dem/der interessierten Leser/in fällt vielleicht auf, was am Bild fehlt. Richtig, die weltberühmte Key Lime Pie. Und eine der Besten gibt es im Blue Heaven. Leider nicht für mich, schaffe ich beim besten Willen nicht mehr. Und hin und wieder sollte man sich ja auch im Verzicht üben ;-).

Was stellen wir heute an? Wieder richtig, Geocaching. Dieses mal mit erhöhtem Funfaktor per Bike (tolle Idee, Chris). Der Fahrtwind hat mir bei der Hitze, glaube ich, das Leben gerettet. Hier ein kleiner Geocaching-Schnappschuss mit unseren Rädern. Die Statue zeigt übrigens den Herrn Mateschitz von Key West, Herrn Flagler, Gönner und Bauer der mittleweile nicht mehr vorhandenen Eisenbahn (1912 bis 1935) bis zu den Keys. Ja, ja Geocachen bildet wirklich.

Aber immer schön der Reihe nach. Bevor wir uns auf die Radeln geschwungen haben, waren wir noch beim Start-/Endpunkt des US Highway One. Den Cache dort haben wir leider nicht gefunden. Zu viele Muggles (…ungefährt wie bei Harry Potter…Personen, die nichts davon mitbekommen sollten, was man grad macht). Eine eingeschworene Partie, diese Geocacher.

Und, es passt zwar nicht ganz, aber so viel Zeit muss sein, eine Hommage an Pixar – For the Birds!

Ab jetzt wären wir dann wieder in der richtigen Reihenfolge unterwegs. Wo waren wir? Ach ja, beim Geocaching ;-). In Summe haben wir bis zum Nachmittag vier davon gefunden.

Hier unsere Tageshighlights. Dem Chris sein Lieblingscache heute war “Cache your Breathe” (man beachte das Wortspiel). Ein Cache, bei dem man eine Aktion schieben muss, damit man ihn loggen darf. Hier war der Auftrag, in den Hog's Breath Saloon zu gehen, die Webcam zu finden, zu winken, das ganze für die Nachwelt zu dokumentieren und den Schnappschuss dann an den Cache-Owner (also an den, der sich das alles einfallen hat lassen – vermutlich sponsered by the Hog's Breath Saloon) zu schicken. Das hat dann so ausgesehen und war ein irrsinniger Spaß und trotz der vielen Muggles sind wir anscheinend auch noch unentdeckt geblieben.

Meinen Cache des Tages haben wir (ich, hehe) im West Martello Tower – Joe Allen Garden Center gefunden. Das ist ein sehr gutes Beispiel für einen Ort, den man ohne Geocaching erst gar nicht finden würde. Diese Ruheoase ist ein vom Key West Garden Club liebevoll gestalteter Garten inmitten eines alten Forts.

Und den einzigen Hinweis auf den Cache, den wir hatten, war Pink Floyd's one and only Nummer Eins-Hit. Dann findet mal den Brick in the Wall (in einem Fort, hilfe!)!

Alles gut gegangen und wieder ein Cache mehr in unserer Statistik.

Zeit, das Meer und den Strand zu genießen haben wir auch noch gefunden.

Viel haben wir erlebt und es ist erst Mittag. Zeit für einen kleinen Imbiss bei den Five Guys. Ein Duett aus Double Cheeseburger all the Way, no Mayo und BLT-Sandwich, “einmooolig”!

Danach ist Siesta angesagt, wie gesagt, es ist (für uns) unpackbar heiß und die gefühlten 200% Luftfeuchtigkeit tun ihr übriges. Wenn wir wieder hergestellt sind, wird weiter gecacht und ein Abendessen geht sich sicher auch noch aus. In diesem Sinne, good night and sweet dreams! Oder für alle, die sich später einklinken: Good Morning!

 

Blogspecial: Lesen hilft!

Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man nen Arbeitskreis, oder man beobachtet aufmerksam lesend seine Umwelt. Hier ein paar aktuelle Beispiele:

Gesehen im John Pennekamp State Park, man merkt, Key West ist noch fern.

Fall es Fragen zur Parkordnung gibt…oder für Leute mit schlechter räumlicher Orientierung…oder für jene, die Hinweis Nummer eins nicht gelesen haben…oder…

Hier mein Favorit, die Wurzel allen Übels, DIE Gefahr für Vogel UND Mensch (ich hab's ja immer gewusst), gesehen im Wild Bird Sanctuary:

Lesen hilft, aber wie überall, es gibt auch hier Ausnahmen. Hätte ich dieses Schild vorher gelesen, hätte mich nicht mal mehr der coolste Geocache mit den allermeisten Favorite-Points in den Windley Key Fossil Reef Geological State Park gebracht.

Und hin und wieder reicht lesen allein auch nicht…